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Zwangspause für Lastwagenfahrer

Die Polizei hat auf der A4 über 70 Fahrzeuge kontrolliert. Knapp einem Drittel der Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt.

06.10.2017

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Kontrolle auf dem Rastplatz: Bereits Ende September führten die Einsatzkräfte an drei Tagen verstärkt Kontrollen des Schwerlastverkehrs durch. Insgesamt musste die Weiterfahrt in 22 Fällen untersagt werden.

© Polizeidirektion Chemnitz

Lichtenau. Zusätzliche Pausen haben Beamte der Lkw-Kontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz insgesamt 22 Lkw- und Transporterfahrer auf der Autobahn 4 bei Lichtenau verschafft. Bei Kontrollen auf der Rastanlage Auerwalder Blick stellten sie fest, dass die Fahrzeuge überladen waren.

Bereits Ende September führten die Einsatzkräfte an drei Tagen verstärkt Kontrollen des Schwerlastverkehrs durch – jeweils am Abend und in der Nacht. Während dieser drei Nächte wurden insgesamt 36 Schwerlasttransporte bzw. Lkw und 33 Kleintransporter kontrolliert. Dabei stellten die Beamten bei 14 Fahrzeugen (überwiegend aus anderen EU-Ländern) eine Überladung fest. Die höchste Überladung lag bei 33 Prozent. Insgesamt musste die Weiterfahrt in 22 Fällen untersagt werden, teilt ein Sprecher der Polizeidirektion Chemnitz am Freitag mit.

Von den untersagten Weiterfahrten wurde dies bei vier Fahrzeugen getan, die als Schwerlasttransporte deklariert waren, die Ladung jedoch teilbar und somit auf mehrere Fahrzeuge verteilt transportierbar gewesen wäre. Bei zwei Kleintransportern wurden zudem Verstöße gegen das Tierschutzgesetz festgestellt – sie hatten zu viele Tiere geladen. (DA)