Samstag, 23.03.2013

Zukunft in Sachsen

Eine neue Ausbildungsinitiative der SZ im Internet hilft Schülern, Eltern und Lehrern bei der Lehrstellensuche.

Von Gudrun Buhrig

Willkommen auf www.zukunft-in-sachsen.de Foto: SZ
Willkommen auf www.zukunft-in-sachsen.de Foto: SZ

Kfz-Mechatroniker ist für viele Jungs ein Traumberuf. Wer eine Lehre für diesen oder andere Berufe in der Region beginnen möchte, dem hilft jetzt die Sächsische Zeitung bei der Suche – mit einem neuen Onlineportal. Die Ausbildungsinitiative www.zukunft-in-sachsen.de ist speziell für Jugendliche gedacht – informativ, übersichtlich, mit klaren Wegen zum Ziel.

Schüler, aber auch Eltern, Lehrer und Unternehmen, finden hier viele Tipps rund um das Thema Ausbildung. So erfahren sie alles Wichtige zu den Ausbildungsberufen – von A wie Altenpfleger über M wie Metallbauer bis Z wie Zweiradmechaniker. Zum Beispiel für Kfz-Mechatroniker: Azubis lernen dreieinhalb Jahre unter anderem herauszufinden, warum ein Motor nicht rundläuft und wie der Schaden zu beheben ist. Genauso gut müssen sich die Kfz-Fachleute mit Fahrwerk, Bremsen und Abgasanlage auskennen. Solide Kenntnisse in Mathe, Physik und im technischen Zeichen werden von den Ausbildern erwartet. Mechatroniker arbeiten in Werkstätten und bei Autobauern.

Nicht ganz unwichtig für die Berufswahl ist der spätere Verdienst. Für den Kfz-Mechatroniker zum Beispiel stehen rund 1800 Euro brutto im Monat als Durchschnitt für Deutschland bei gehaltsvergleich.com.

Wer sich nicht sicher ist, ob er die richtige Berufswahl getroffen hat, macht den Test. Das Portal zukunft-in-sachsen.de führt zu einem kostenlosen Berufseignungstest, den die Versicherung Allianz entwickelt hat. Abgefragt werden Leistungsdaten wie Notendurchschnitt und Fachwissen. Für den beruflichen Erfolg werden zunehmend sogenannte Soft Skills wie Teamgeist und Konfliktbewältigung wichtig. Im Ergebnis zeigt der Test Stärken und Neigungen und filtert heraus, welche Berufe zu einem passen.

In fünf Schritten führt das Portal außerdem zur perfekten Bewerbung. Auch beim Vorstellungsgespräch dürfte nichts schiefgehen, wenn man die wichtigsten Regeln kennt. Auf die Fragen der Personalchefs oder des Meisters können sich Schulabgänger vorbereiten – auch das bei zukunft-in-sachsen.de.

Wer immer noch eine Lehrstelle sucht, findet rasch Angebote. Regionale Unternehmen veröffentlichen ihr Lehrstellenangebot. Eine Firma in Dresden zum Beispiel sucht einen Lehrling zum Kfz-Mechatroniker. Freie Ausbildungsplätze gibt es unter anderem auch für Kaufleute, Rechtsanwalts- oder Notarfachangestellte, Krankenpflegehelfer, Physio- und Ergotherapeuten sowie Zahnmedizinische Fachangestellte.

Und über YouTube geht’s für Schüler oder auch Eltern und Lehrer zu Videos. Diese stellen Berufe vor wie Milchwirtschafter, Brauer und Mälzer, Konditor und Winzer, um nur einige zu nennen. Meinungen bei Facebook oder Twitter verkünden? Auch das ist überhaupt kein Problem bei www.zukunft-in-sachsen.de.