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Zschaitz weiter auf Baulandsuche

Nach einem Aufruf haben sich schon Grundstückseigentümer gemeldet. Es sollen noch mehr Flächen angeboten werden.

29.09.2017
Von Sylvia Jntzsch

weiter auf Baulandsuche
„Es kommen immer wieder Interessenten“ – Bürgermeister Immo Barkawitz.

© DA-Archiv/Dietmar Thomas

Zschaitz-Ottewig. Mit Bauland sieht es in der Gemeinde Zschaitz-Ottewig zurzeit nicht rosig aus. Deshalb hatte die Kommune einen Aufruf gestartet. Es soll ein Baulandkatalog entstehen, der Interessierten vorgelegt werden kann. Das heißt, in der Verwaltung werden auch private Grundstücke erfasst, die zum Verkauf angeboten werden. Voraussetzung ist, dass sich die Eigentümer bei der Verwaltung melden.

Das haben bisher fünf oder sechs Eigentümer getan, so Bürgermeister Immo Barkawitz (parteilos). Er wünscht sich, dass es noch mehr werden. „Wir müssen uns auch überlegen, wie wir unser Angebot im Internet auf unserer Homepage präsentieren. Außerdem ist zu überprüfen, für welche Grundstücke, die uns gemeldet werden, noch Baurecht herzustellen ist“, sagte der Bürgermeister.

Er bat die Gemeinderäte zur Ratssitzung, bei ihnen bekannten Grundstücksbesitzern noch einmal für den Baukatalog zu werben. Denn das ist dringend notwendig. Der erst kürzlich entstandene Eigenheimstandort in Lüttewitz ist schon belegt. In Zunschwitz gibt es je nach Größe des Grundstückes Bauplätze für zwei bis vier Eigenheime. „Es kommen immer wieder Interessenten, aber bisher wurde noch kein Kaufvertrag geschlossen“, so Barkawitz. Die Nachfrage sei groß.

„Mit dem gemeindeeigenen Bauland sind wir an unseren Grenzen. Es gibt aber im Gemeindegebiet sicher noch einige Grundstücke, auf denen ein Eigenheim entstehen könnte. Um den Bauwilligen zu helfen, etwas Passendes zu finden, und damit den Zuzug zu fördern, soll jetzt ein Baulandkatalog entstehen“, so Barkawitz. Es könnten auch Grundstücke gemeldet werden, auf denen noch ein altes Haus steht, das abgerissen werden muss oder Gebäude, die zum Verkauf stehen“, so Barkawitz.

Die häufige Nachfrage nach Häusern oder Bauland in der Gemeinde begründet er wie folgt: „Die Lage zur B 169 und zur Autobahn ist günstig. Außerdem liegen wir sehr nah an der Großen Kreisstadt. Die hat einiges wie Theater oder Kino zu bieten. Wir sind dafür bekannt, eine familienfreundliche Gemeinde zu sein und bei uns gibt es ein reges Vereinsleben.“