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Mittwoch, 16.01.2013

Zahlreiche Tote bei Anschlagsserie im Irak getötet

Bei einem Selbstmordanschlag auf das Hauptquartier einer kurdischer Partei sterben 33 Menschen.

Bagdad. Mindestens 33 Menschen sind am Mittwoch bei einer Reihe von Anschlägen im Irak getötet worden. Bei einem Selbstmordanschlag auf das örtliche Hauptquartier der Demokratischen Partei Kurdistans (KDP) in der Stadt Kirkuk kamen nach Polizeiangaben 19 Menschen ums Leben. Bei der Detonation einer Autobombe in der Nähe seien zwei weitere Menschen getötet worden, sagte der stellvertretende Polizeichef Generalmajor Torhan Abdul Rahman Jussef. Bei beiden Anschlägen seien mindestens 185 Menschen verletzt worden.

Der Vorsitzende der KDP, Massud Barsani, der auch Präsident der weitgehend autonomen kurdischen Region im Norden des Irak ist, hat sich in der Vergangenheit immer wieder Auseinandersetzungen mit der Zentralregierung in Bagdad geliefert.

Eine weitere Explosion erschütterte am Mittwoch die örtliche Zentrale der kurdischen Sicherheitskräfte in Tus Chormato, rund 200 Kilometer nördlich von Bagdad. Bei diesem Anschlag wurden nach Angaben des Gesundheitsamts der Provinz fünf Menschen getötet und 36 weitere verletzt.

In Bagdad erschossen bewaffnete Angreifer drei Polizisten, wie von offizieller Seite mitgeteilt wurden. Zwei weitere Beamte seien bei der Explosion eines am Straßenrand versteckten Sprengsatzes getötet worden. Ein Offizier der Streitkräfte sei an einem Kontrollposten erschossen worden, hieß es weiter. Bei der Detonation einer Bombe an einer Straße in der Ortschaft Hawidscha kam nach Behördenangaben ein weiterer Polizist ums Leben. (dapd)

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