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Freitag, 13.05.2016

Wo darf man in Dresden grillen?

Im Freien gemütlich zusammensitzen - das gehört zum Sommer dazu. Aber wo ist es in Dresden erlaubt zu grillen oder ein Lagerfeuer zu entzünden? Hier sind die schönsten Plätze und wichtigsten Infos zusammengetragen.

Grillparty mit Elbpanorama: So schön kann man in Dresden grillen, wenn man den richtigen Platz findet.
Grillparty mit Elbpanorama: So schön kann man in Dresden grillen, wenn man den richtigen Platz findet.

© Sabrina Winter

Langsam wird es wärmer in der Stadt. Mit den Temperaturen steigt auch die Zahl der Menschen, die sich auf den Elbwiesen tummeln. Da wird gejoggt, gechillt und Wurst auf den Rost gelegt. Doch das Grillen an der Elbe ist nicht überall legal. Wer nicht auf einem Privatgrundstück seine Steaks brät, sondern im öffentlichen Raum, muss die öffentliche Grillplätze nutzen. Sonst kann es Ärger mit dem Ordnungsamt geben.

In Dresden findet man insgesamt elf Grill- und Lagerfeuerstellen. Dort darf man ganz legal Würste braten. Eine Übersicht dieser Orte bietet der Themenstadtplan von Dresden. Die meisten Grillplätze sind an der Elbe, aber auch in Strehlen oder Briesnitz darf man öffentlich grillen. Im Großen Garten ist es gar nicht erlaubt, ein Feuer zu machen. Alle öffentlichen Grill- und Feuerplätze sind mit einem Schild gekennzeichnet.

Wer ein Lagerfeuer machen will, muss noch mehr beachten: Es muss vorher online angemeldet werden. Es folgt ein Gang zum Bürgerbüro und eine Zahlung von 10 Euro. Dafür bekommt man eine Erlaubnis, die man unbedingt zur Grillparty mitnehmen sollte. Denn: Wer keine hat und erwischt wird, muss ein Bußgeld zahlen.

Die schönsten Grillplätze in Dresden

Achtung: Nicht alle Plätze im Themenstadtplan sind in der Stadt auffindbar. Am Grillplatz an der Albertbrücke (Altstadtseite) ist zurzeit eine große Baustelle. Die Grillstelle im Ostragehege war bei den Recherchen gar nicht zu finden. Auf der Altstadtseite der Marienbrücke findet man statt eines Grillplatzes nur einen großen Parkplatz für Campingwagen. Auf der anderen Seite der Marienbrücke besteht der Grillplatz aus einem staubigen Sandplatz, der mit Autos zugeparkt ist. Nur ein unscheinbares Schild weist darauf hin, dass es sich eigentlich um einen „öffentlichen Grillplatz“ handelt.


Wenn man im eigenen Garten grillt, gilt: keine Abfälle verbrennen, nur handelsübliche Brennstoffe verwenden und Nachbarn dürfen sich vom Rauch nicht belästigt fühlen. Nicht sicher, was erlaubt ist und was nicht? In diesem Dokument der Stadt Dresden kann man nachlesen.

In der Bildergalerie stellen wir die fünf besten Grillplätze in Dresden vor. Dabei handelt es sich um eine subjektive Auswahl.

Leser-Kommentare

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Insgesamt 7 Kommentare

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  1. Vorort

    Na,hoffentlich hat die Stadt genügend Leute das zu kontrollieren, Was am 1. Mai an den Elbwiesen los wahr,läßt auf eine tollen ,vermüllten Sommer hoffen, wo jeder sich hinsetzt und grillt ,betet und alles liegen läßt.Am Wochenende erreicht man niemand beim Ordnungsamt ,um darauf hinzu weisen. Wissen auch die vielen Neubürger davon ,daß bei uns nicht überall Feuer gemacht werden darf und sich auch nicht in allen Parks sich auf Wiesen lagern kann ??

  2. HG

    Wir werden uns noch wundern wo überall gegrillt wird und nichts aber auch garnichts wird passieren, außer es sind eindeutig Deutsche, welche mit Strafe belegt werden können. Wie will man das bei .......... durchsetzen ? Bin gespannt !

  3. Bernd Ringhof

    Mit der (falschen) Formulierung "Nachbarn dürfen sich vom Rauch nicht belästigt fühlen" schütten Sie aber reichlich Brandbeschleuniger in die privaten Grill(miß)vergnügen *lach*. Tatsächlich gelten objektive Maßstäbe: "Erhebliche Belästigungen Dritter sind auszuschließen (§ 13 Abs. 2 Polizeiverordnung)." Tatsächlich sollen Richter schon auf die Idee gekommen sein, es für unerheblich zu halten, daß Holzkohle beim Entzünden ca. 15 min. raucht, der Geruch einer bei Niedrigtemperatur stundenlang vor sich hingarenden Lammkeule dem sich sonnenden Grundstücksnachbarn (!) in die Nase steigt, oder daß Gäste gar Zigaretten rauchen. Dem weitverbreiteten Vorurteil, wütige Nachbarn seien etwa "Anwalt´s Liebling", möchte ich hier entgegen treten: Das an den Anwalt zu entrichtende gesetzliche Honorar deckt kaum die Kosten einer ersten Beratung - und wer als Nachbarschaftsstreiter 100 € Vorschuß erlegt hat, denkt allzuoft, seine causa hätte mindestens die Bedeutung der Dreyfus-Affäre.

  4. Sei Unbesorgt...

    @1: was ist nur los mit Ihnen? Das ist eigentlich ein Artikel über Grillplätze in Dresden. Und trotzdem hat mal wieder ein "besorgter Vorort-Bürger" die "Fremden-Keule" ausgepackt. Aber subtil ist das nicht. Meine Wahrnehmung: meist sind es Tunnel-Ohrring-Träger mit tätowierten Oberarmen die ihren After-Business-Club an der Elbe feiern und zum Schluß der Buddelfete, die Flaschen auf dem Elberadweg zerdeppern. Sehe ich regelmäßig abends beim joggen. Einen Gebetsteppich habe ich allerdings noch nicht gesehen. Ein Mitarbeiter der Stadtreinigung sagte mal zu mir: "Schaun se sich den Mist mal an, selbst zum feiern iss de Jugend ze blöde..." und meinte den Abfallberg am Anfang des Rosengarten. Einmal-Grills, darauf wurden - auf die glühende Kohle - Abfallsäcke gelegt, die schön "verdampft waren". Ich bin davon überzeugt, dass "orientalische Neubürger" eher mit einem Grill umgehen können, als neurotische Dorf-Menschen, die bevorzugt Montags in die Stadt kommen, zum Spaziergang. Ironie off.

  5. Maria

    Was sollen an dieser Stelle eigentlich schon wieder diese unsäglich einseitigen Verweise auf Flüchtlinge oder aus sonstigen Gründen Zugewanderte? - Ich sehe hier an der Elbe in der Regel verwöhnte, unverschämte, respektlose, vermutlich "super-sozial"-antiautoritär erzogene DEUTSCHstämmige Bubis und Mädels, die die Elbwiesen und nahe Plätze bis zum geht nicht mehr vermüllen. Auf meine höfliche Bitte hin, ihren Müll doch aufzuheben und mitzunehmen, wurde ich bereits mit dem vielsagenden Kommentar - man könne doch nichts dafür, dass es an der Elbe keine Putzfrauen gibt - bedacht. - Es gibt unter den Menschen jeder geografischen oder sozialen Herkunft Menschen, die sich benehmen und solche, die es nicht tun. - Und ehrlich gesagt, das Grillen als solches wäre ja kein Problem, wenn sich dafür einfach jede(r) einen geeigneten Untergrund suchen, danach vernünftig löschen und ALL seinen Krempel wieder mitnehmen würde...

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