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Donnerstag, 28.12.2017 Rückblick 2017

Expedition ins Nordpolar-Eis

Leipziger Forscher sind in der Arktis auf Wolkenmission. Vier Wochen lang gehörte die Sächsische Zeitung dort zum Expeditionsteam.

Von Stephan Schön

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Ab ins Eis. Sächsische Wissenschaftler sind mit dem Eisbrecher Richtung Nordpol unterwegs.
Ab ins Eis. Sächsische Wissenschaftler sind mit dem Eisbrecher Richtung Nordpol unterwegs.

© Stephan Schön

  • Ab ins Eis. Sächsische Wissenschaftler sind mit dem Eisbrecher Richtung Nordpol unterwegs.
    Ab ins Eis. Sächsische Wissenschaftler sind mit dem Eisbrecher Richtung Nordpol unterwegs.
  • Bei dieser Expedition mit dabei ist SZ-Redakteur Stephan Schön – als einziger Journalist und Hilfswissenschaftler für die Arbeiten auf der Scholle.
    Bei dieser Expedition mit dabei ist SZ-Redakteur Stephan Schön – als einziger Journalist und Hilfswissenschaftler für die Arbeiten auf der Scholle.

Es ist Mai und der Sommer in diesem Jahr beginnt endlich. Doch Leipziger Forscher ziehen sich nun richtig warm an. Es geht nordwärts. Vorbei an Spitzbergen tief in die Arktis hinein. 82° Nord. Erstmals leitet dorthin ein sächsischer Wissenschaftler eine solche Expedition mit dem Forschungseisbrecher Polarstern. Andreas Macke, Professor an der Universität Leipzig und Direktor vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung, geht mit seinen Leuten auf Wolkenmission: Tröpfchen sammeln und Kondensationskerne suchen in der Polarluft über dem Eis. Jetzt werden diese wertvollen Proben nach allen Regeln der physikalischen und chemischen Kunst auseinandergenommen. Bis dahin werden diese Beweismittel aus den arktischen Wolken getrocknet oder auch tiefgefroren im Institut gelagert. Der große Helium-Ballon indes war gleich nach der Arktis schon wieder auf Weltreise. Nach dem Eis folgten die Tropen. Auf den Kapverden wurden die nächsten Messungen gemacht.

Die gesamte Expedition gibt es hier in einer interaktiven Videoreportage: www.sz-online.de/eiszeit

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