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Sonntag, 27.01.2013

Wetter wird nach Dauerfrost milder

Wassertropfen vom geschmolzenem Schnee fallen am 27.01.2013 in Neukirchen-Vluyn (Nordrhein-Westfalen) vom Dach eines Pavillons.
Wassertropfen vom geschmolzenem Schnee fallen am 27.01.2013 in Neukirchen-Vluyn (Nordrhein-Westfalen) vom Dach eines Pavillons.

© dpa

Offenbach. Nach zwei Wochen Dauerfrost erlebt Deutschland in den kommenden Tagen einen deutlichen Temperatursprung.

„Im Südwesten wird es am wärmsten, da könnte es durchaus 14, 15 Grad werden“, sagte Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Sonntag. An der Oder seien zur Wochenmitte Höchstwerte von acht oder neun Grad drin. Für Dienstag und Mittwoch sagten die Computer erheblichen Regen voraus, in den Mittelgebirgen sollte Tauwetter einsetzen. Dann steigt die Hochwassergefahr.

„Wir bekommen Mittelmeerluft“, berichtete die Meteorologin. Wegen eines Tiefs über dem Nordatlantik stelle sich Südwestwind ein, bis Mittwoch werde es stetig etwas wärmer. Für Montag sind maximal zwei bis acht Grad vorausgesagt. Die Wolken lockern auf und es gibt einzelne Schauer. Am Mittwoch liegen die Höchstwerte dann zwischen acht Grad an der Ostsee und örtlich 14 Grad im Breisgau oder im Alpenvorland. „Das wird für die Leute, die mit dem Kreislauf zu tun haben, auch wieder heftig“, sagte Paetzold.

Frühling wird es aber wohl vorerst nicht. „Der Februar ist noch ein Wintermonat“, erklärte die Wetterexpertin. Da könne es mit den Temperaturen noch einmal abwärtsgehen. Für Wintersportler bringt die aktuelle Prognose keine guten Nachrichten. „Regen und Wind sind Schneefresser“, sagte Paetzold. „Skiläufer haben jetzt etwas schlechtere Bedingungen.“ Ob das Tauwetter den Schnee komplett mitnehme, müsse abgewartet werden. Nach DWD-Angaben herrschte seit Mitte Januar Dauerfrost, vorher war es schon einmal sehr warm. (dpa)

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