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Freitag, 06.05.2016

Weniger Lärm, mehr Sicherheit

Das Bündnis Verkehrsentlastung und die Stadt setzen auf die Mitarbeit der Bürger.

Neue Tempotafel auf der Kötzschenbrodaer Straße in Radebeul-Serkowitz.
Neue Tempotafel auf der Kötzschenbrodaer Straße in Radebeul-Serkowitz.

© Symbolbild/Arvid Müller

Radebeul. Mit Tempotafeln und entsprechenden Schildern sollen Autofahrer aufs Einhalten der Höchstgeschwindigkeit aufmerksam gemacht werden, schreibt Veit Tittel vom Bündnis Verkehrsentlastung Elbtal (BVE) und bezieht sich dabei auf den SZ-Beitrag „Kontrollen auch nach Feierabend“ (30.4/1.5). Amtliche Geschwindigkeitskontrollen sollen präventive Maßnahmen unterstützen, aber nicht als einziges Mittel. Dabei geht es besonders um die Akzeptanz von Geschwindigkeitsbeschränkungen in Wohngebieten.

Genau dieses Thema beschäftigt den Verkehrsrat Radebeul – die Prävention speziell bei Höchstgeschwindigkeit, Park- und Halteverboten. In dem Gremium treffen sich Vertreter von Bürgerinitiativen und Stadtverwaltung. Das Bündnis Verkehrsentlastung Elbtal organisiert die vierteljährlichen Treffen. Dabei kommen auch Anliegen einzelner Bürger auf den Tisch, so Veit Tittel. BVE und Stadt arbeiten an einem Konzept für mehr Verkehrssicherheit und weniger Lärm.

Eine Vereinbarung zwischen Bürgerinitiativen, BVE und Stadt legt fest, dass ein Teil der eingenommenen Bußgelder für die Prävention verwendet wird. Für bessere Beschilderungen und Markierungen sowie für weitere Tempotafeln. Für die Bürger gibt es mehr Mitsprachemöglichkeiten bei den Tempotafel-Aufstellorten. Überhaupt sind Anregungen für eine bessere Verkehrslage gefragt. Wie sich die Präventionsschritte auswirken, wird regelmäßig im Verkehrsrat ausgewertet. Der tagt wieder am 10. Mai. (SZ)

Hinweise können bis 10. Mai unter verkehr@radebeul.de oder service@bv-elbtal.de abgegeben werden.