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Freitag, 24.03.2017

Weltwassertag am 22.März 2017

Trinkwasser aus der Leitung stammt aus natürlichen Wasservorkommen der Region und kann bedenkenlos getrunken werden. Auch als kleiner Durstlöscher zwischendurch ist Wasser aus dem Hahn ideal. Foto: pixabay
Trinkwasser aus der Leitung stammt aus natürlichen Wasservorkommen der Region und kann bedenkenlos getrunken werden. Auch als kleiner Durstlöscher zwischendurch ist Wasser aus dem Hahn ideal. Foto: pixabay

Leitungswasser als umweltschonender Durstlöscher

Das Thema Müllreduzierung wird viel diskutiert. Meistens geht es um Plastikabfälle, von denen einige in Gewässern oder den Meeren landen und dort im Laufe der Zeit zu Mikropartikeln zerfallen, die so in die Nahrungskette gelangen. Bereits kleine Veränderungen im Alltag helfen, das Müllproblem zu verringern. Eigene Taschen zum Einkaufen mitnehmen oder das Trinken von Leitungswasser sind nur einige Beispiele. Denn wer sich für Wasser aus dem Hahn entscheidet, spart nicht nur Geld und Energie, sondern verzichtet auch auf Verpackungsmaterial, das häufig aus Kunststoff hergestellt wird.

Viele weitere Faktoren machen Trinkwasser aus der Leitung attraktiv: Es ist immer frisch, sicher, rund um die Uhr verfügbar sowie praktisch und preiswert. Außerdem stammt es aus natürlichen Wasservorkommen der Region. In Deutschland tragen mehr als 6.000 Wasserversorgungsunternehmen Sorge dafür, dass das Leitungswasser jederzeit in einwandfreier Qualität aus dem Hahn fließt. Das Forum Trinkwasser setzt sich dafür ein, das Bewusstsein für das wertvolle Lebensmittel zu stärken und bietet weitere Informationen zum Thema unter www.forum-trinkwasser.de.

Die Stiftung Warentest bestätigt in ihrem Bericht „Der große Wasser-Check“ („test“/Heft 8/2016) die flächendeckende gute Qualität von Trinkwasser in Deutschland. Obwohl Leitungswasser im Hinblick auf die Qualität locker mit Flaschenwasser mithalten kann, nimmt der Konsum von Wasser aus PET-Flaschen zu. Neben der Müllvermeidung gehört auch, nicht zu überdüngen und keine Medikamentenreste oder Chemikalien über den Abfluss zu entsorgen. Denn derlei Einträge in die Umwelt können irgendwann ins Grundwasser gelangen (djd).

Medikamente richtig entsorgen – nicht nur zum Weltwassertag

Das Motto des diesjährigen Weltwassertages lautet „Wastewater – Abwasser“

Die Eurawasser Saale Unstrut GmbH (EWSU) möchte ein Thema aufgreifen, das nicht im Bewusstsein aller Kunden angekommen ist. Abwasserbehandlung in Deutschland erfolgt auf einem sehr hohen technischen Niveau mit einer enormen Reinigungsleistung. Allerdings werden mit dem derzeitigen technologischen Standard auf den Kläranlagen nicht alle Inhaltsstoffe restlos entfernt. Hierzu gehören auch Medikamente und Wirkstoffe derselben, die nach dem Reinigungsprozess wieder in den Naturkreislauf gelangen können.

Früher nahmen alle Apotheken abgelaufene oder nicht verbrauchte Medikamente zurück und entsorgten sie. Dieses System wurde vor einigen Jahren abgeschafft. Seitdem ist jeder Haushalt selbst für die Entsorgung der Medikamente zuständig. Eine aktuelle Studie zeigt: Knapp der Hälfte der Deutschen ist nicht bekannt, dass allein schon durch die Einnahme von Medikamenten Arzneimittelwirkstoffe über die Toilette in den Wasserkreislauf gelangen. Zudem werfen viele Menschen nicht genutzte oder abgelaufene Medikamente in die Toilette oder Spüle. Sie wissen nicht, dass sie Medikamente am besten über den Hausmüll entsorgen.

„Abgelaufene oder nicht verbrauchte Medikamente gehören daher nicht in die Toilette, sondern in den Restmüll.“, erinnert der Geschäftsführer der EWSU, Karsten Scholz, daher eindringlich.

Hintergrund: Der Weltwassertag wurde in der Agenda 21 der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro vorgeschlagen und von der UN-Generalversammlung in einer Resolution am 22. Dezember 1992 beschlossen. Seit seiner ersten Ausführung hat er erheblich an Bedeutung gewonnen. Der Weltwassertag hat in jedem Jahr ein spezielles Thema und soll auf die Bedeutung des Wassers für die Menschheit hinweisen.

Kanal-Türpe – für eine saubere Umwelt

Vom Flüssigabfall zum gereinigten Wasser

Mit Dienstleistungen aus den Bereichen Grundstücksentwässerung, Rohrreinigung, Kanalreinigung, Kanal-TV-Inspektion, Dichtheitsprüfung, Kanalsanierung, Abfallmanagement, Abscheiderservice und Abfallbehandlung ist Kanal-Türpe als Meisterbetrieb in Sachsen seit 1990 in Leipzig, Grimma, Döbeln und Dresden sowie dem Umland dieser Städte präsent. „Als moderner und serviceorientierter Dienstleistungsbetrieb bieten wir unseren Kunden einen 24-Stunden-Notdienst für die Rohrreinigung und sind auch an Sonn- und Feiertagen telefonisch in unserem Betrieb und den Servicestützpunkten erreichbar“, so Geschäftsführerin Andrea Türpe-Gil.

Seit dem Umzug der chemisch-physikalischen Abwasserbehandlungsanlage an den neuen Standort in Döbeln im Juni 2016 konnte das Unternehmen sein Angebot mit neuen Technologien erweitern. Der Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Öl-Wasser-Gemischen, Ölabscheiderinhalten und Emulsionen. Die chemisch-physikalische Behandlungsanlage und das Zwischenlager verfügen über eine Jahreskapazität von 20.000 Tonnen. Durch die Behandlung werden die gefährlichen Inhaltsstoffe eliminiert und weitgehend zerstört oder immobilisiert. Danach können die Stoffe einer umweltverträglichen Verwertung oder Beseitigung zugeführt werden.

In der Anlage der Firma Kanal-Türpe Umwelt GmbH & Co. KG in Döbeln wird dieser gesamte Prozess durchgeführt. Eine schnelle, umweltverträgliche und gesetzeskonforme Behandlung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abwässern ist garantiert. „Dabei stehen Qualität, Umweltschutz und nicht zuletzt die Zufriedenheit unserer Kunden stets im Mittelpunkt unserer Arbeit“, so die Geschäftsführerin.