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Dippoldiswalde Freitag, 28.12.2012

Wechsel an der Spitze des Polizeireviers

Nach einem kurzen Gastspiel in Dipps gibt Matthias Imhof den Staffelstab an Polizeioberrat Rico Müller weiter.

Von Regine Schlesinger und Felix Reimann

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Der Alte: Matthias Imhof Foto: df
Der Alte: Matthias Imhof Foto: df
  • Der Alte: Matthias Imhof Foto: df
    Der Alte: Matthias Imhof Foto: df
  • Der Neue: Rico Müller Foto: Oberthür
    Der Neue: Rico Müller Foto: Oberthür

Mit Beginn des neuen Jahres wird auch im Dippoldiswalder Polizeirevier einiges neu, allem voran die Leitung. Polizeioberkommissar Matthias Imhof, der im Oktober 2011 die Nachfolge von Edelgard Grimm antrat, gibt die Leitung des Reviers an Polizeirat Rico Müller ab.

Imhof war von Anfang an als Durchläufer angekündigt. Die Stelle in Dipps stellte für ihn als sogenannte Praxisbewährung eine Stufe im Auswahlprozess zur Aufstiegsausbildung innerhalb des höheren Polizeivollzugsdienstes dar. Wie zu hören war, wechselt der 32-Jährige ins Innenministerium. In sein Dippser Dienstzimmer zieht mit Rico Müller ein Polizeichef ein, der viel Erfahrung in der Polizeiarbeit mitbringt, auch in der Leitung eines Reviers. Seit Juni 2009 war der heute 44-Jährige Chef des Freitaler Polizeireviers, das ab Jahresbeginn einer der vier Polizeistandorte wird, die dem Dippser Revier zugeordnet sind.

Mann mit langer Erfahrung

Rico Müller ist gebürtiger Chemnitzer respektive Karl-Marx-Städter und seit knapp einem Vierteljahrhundert im Polizeidienst tätig. Er begann seine Laufbahn bei den Gesetzeshütern als Streifenpolizist in Chemnitz, wechselte dann ins Innenministerium und danach ins Landeskriminalamt. Hier war er einige Jahre in der Sonderkommission Rechtsextremismus tätig, auch bekannt als Soko Rex. Nächste Station für Rico Müller war der Posten des Kripo-Leiters in Riesa. Vor seinem Wechsel an die Spitze des Freitaler Polizeireviers arbeitete er in Dresden als Leiter des Referates Verbrechensbekämpfung.

Mit der Übernahme des neuen Polizeireviers Dippoldiswalde bekommt Müller praktisch zum bisherigen Freitaler Revierbereich noch den von Dippoldiswaldehinzu. Große Sorgen dürfte ihm das nicht bereiten. Der Dippser Revierbereich ist weder der Unfall- noch der Kriminalitätsstatistik zufolge ein Brennpunkt. In Dippoldiswalde und Umgebung lebt es sich nach wie vor sicher.