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Freitag, 20.10.2017

Was wird aus dem St. Pauli-Friedhof?

Seit vergangenem Jahr ist der St. Pauli-Friedhof an der Hechtstraße beschränkt geschlossen. Sprich: Bestattungen gibt es dort nicht mehr. „Damit fällt diese Anlage jedoch nicht in den Dornröschenschlaf“, so Holger Enke, zuständiger Referent im Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Am Sonnabend sollen Ideen vorgestellt werden, wie die Fläche als Park und Gedenkort bewahrt sowie weiterentwickelt werden kann.

Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft aus den Fächern Landschafts- und Freiraumentwicklung sowie Gartenbau haben sich in ihren Bachelorarbeiten mit dem Thema befasst. Ab 10 Uhr sollen im Gemeindesaal der Mennonitischen Gemeinde am Eingang des Friedhofs nicht nur die Ansätze der Studenten vorgestellt werden. Vielmehr ist der Einsatz der Dresdner gefordert. Sie sollen Anregungen, Ideen, Wünsche und Kritik mitbringen.

Weil es dort keine Bestattungen mehr gibt, wird vor allem die Funktion als Ruheoase und Park mehr in den Fokus geraten. Zu beachten ist, dass das Areal unter Denkmalschutz steht. Die Veranstaltung soll erst der Auftakt eines mehrjährigen Prozesses sein, bei dem die Öffentlichkeit eingebunden werden soll. (SZ/sh)