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Freitag, 06.10.2017

Was in den Schulen gebaut wird

Die Stadt will jetzt den zweiten Teil der Prioritätenliste abarbeiten.

© Symbolfoto/dpa

Radebeul. Im Plattenbau der Oberschule Mitte werden gerade Tische und Stühle gerückt. Nach den Herbstferien sollen wieder Schüler im jetzt sanierten Gebäude lernen. Damit hat die Stadt den ersten Teil ihrer Prioritätenliste für die Schulen innerhalb von drei Jahren abgearbeitet. Der zweite Teil umfasst sechs Baumaßnahmen, wie OB Bert Wendsche (parteilos) in der letzten Stadtratssitzung vorstellte.

Ganz oben auf der Liste steht der Altbau des Gymnasiums Luisenstift. Mit der Errichtung des Erweiterungsbaus soll noch dieses Jahr begonnen werden, die Fördermittel wurden schon zur Verfügung gestellt. Der Neubau des Horts für die Grundschule Friedrich Schiller steht für das nächste Jahr auf dem Plan. Der Wettbewerb ist abgeschlossen und der Baubeschluss soll Ende dieses Jahres stattfinden.

Auch der Wettbewerb zum Hort der Grundschule Oberlößnitz ist beendet und der Neubau wird voraussichtlich 2019 beginnen, sieht der Schulentwicklungsplan vor. Die Sanierungstermine für das Schulgebäude und die Turnhalle gibt es hingegen noch nicht.

Nach dem Beschluss zum Doppelschulstandort Kötzschenbroda in der letzten Stadtratssitzung wird jetzt der Wettbewerb für den Neubau der Oberschule vorbereitet und die Planung für die Grundschule beauftragt. Außerdem werden Grundstücke neben dem jetzigen Schulgelände gesichert.

Noch keinen Termin gibt es für die Sanierung der Grundschule Niederlößnitz und das Lößnitzgymnasium. Bei Letzterem steht eine Brandschutzsanierung im Haupthaus an. Ein neues Nahwärmezentrum ist in Vorbereitung. (rpj/ SZ/nis)