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Mittwoch, 13.09.2017

Wandbild wird gesichert

Die Wohnungsgenossenschaft lässt den ehemaligen Saal des Landratsamts umbauen. Dabei geht es auch um ein Kunstwerk.

Von Franz Herz

Das ehemalige Landratsamt Dippoldiswalde.
Das ehemalige Landratsamt Dippoldiswalde.

© Karl-Ludwig Oberthür

Dippoldiswalde. Die Wohnungsgenossenschaft Dippoldiswalde hat das ehemalige Haus 2 des Landratsamts gekauft, um es zu Wohnzwecken umzubauen. Dort war in der DDR die Kreisleitung der SED untergebracht. Die hatte einen Saal angebaut und ihn 1979 mit einem Wandbild aus Fliesen geschmückt, das der Reinhardtsgrimmaer Künstler Richard Pusch angefertigt hat, wie der frühere Kulturamtsleiter Reimar Börnicke informiert. Es ist ein imposantes Werk von acht Meter Länge und einem Meter Höhe.

Das hat allerdings nach dem Umbau keinen Platz mehr in dem Gebäude. Deswegen hat die Genossenschaft jetzt das Mosaikatelier Anna und Klaus-Peter Dyroff beauftragt, das Wandbild zu bergen und so zu sichern, dass es an einer anderen Stelle wieder angebracht werden kann. Genossenschaftsvorstand Falk Kühn-Meisegeier will es nicht erst einlagern, sondern ist auf der Suche nach einem geeigneten Ort, wie er sagt. Am Gymnasium in Dippoldiswalde hat er schon einmal angefragt.