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Samstag, 03.06.2017

Uniklinikum stockt Gehälter auf

© Symbolbild/dpa

Dresden. Über 4 000 Mitarbeiter des Dresdner Universitätsklinikums erhalten ab sofort mehr Geld. Das Klinikum und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf eine zweistufige Gehaltserhöhung um 5,25 Prozent für das nicht ärztliche Personal geeinigt, darunter viele Krankenschwestern und Pfleger. Neben höheren Schichtzulagen sind auch neue Zuschläge für Hebammen vereinbart worden. Insgesamt erhöhe sich das Gehaltsniveau bis Anfang 2018 damit um mehr als sieben Prozent, teilte das Uniklinikum am Freitag mit.

Die neuen Gehälter würdigten die fachliche Exzellenz der Mitarbeiter, sagt der medizinische Vorstand, Michael Albrecht. Ein halbes Jahr hätten die Verhandlungsparteien um einen Kompromiss gerungen. Zwar habe das Uniklinikum im vergangenen Jahr einen Gewinn erzielt. Dieser werde allerdings nicht reichen, um die höheren Gehälter zu bezahlen. Albrecht spricht von 13 Millionen Euro, welche der Tarifabschluss das Klinikum dieses und nächstes Jahr kosten wird. „Wir müssen jetzt schauen, wo wir Ausgaben an anderen Stellen einsparen können.“ Einen Stellenabbau schließt der medizinische Vorstand aber aus. 2015 und 2016 seien sogar 400 neue Stellen geschaffen worden.

Uniklinikum-Personalleiter Thomas Hurlebaus spricht von einem weiteren Wachstum in den nächsten Jahren. Die Gehaltssteigerungen seien ein Anreiz, neues Personal zu finden und vorhandenes ans Klinikum zu binden. (SZ/sr)

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