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Mittwoch, 15.11.2017

Uhren-Set bringt 40 000 Franken ein

Die Firma Grossmann erlöst bei einer Auktion in Genf eine stattliche Summe – und spendet sie. Zeuge ist ein prominenter Fürst.

Fürst Albert II. (li.) von Monaco und Theo Staub von Grossmann.
Fürst Albert II. (li.) von Monaco und Theo Staub von Grossmann.

© privat

Glashütte/Genf. Das Unikat hat die Erwartungen erfüllt. So könnte man den Ausgang einer Auktion zusammenfassen, die am Sonnabend in Genf stattfand. Für diese stellte die Glashütter Uhrenfirma Moritz Grossmann ein Uhrenset bereit. Dieses bestand aus einer historischen Taschenuhr, die der Markenbegründer um 1875 gefertigt hat, und einer Armbanduhr aus der Modelllinie Atum. Letztere besitzt ein Email-Zifferblatt und Zeiger, die exakt nach dem historischen Vorbild gefertigt wurden. Angeboten wurde dieses Unikat mit einem Mindestgebot von 20 000 Schweizer Franken.

Am Ende wechselte es für 40 000 Franken den Besitzer. Damit hat Grossmann sein selbstgestecktes Ziel erreicht, sagt Unternehmenssprecher Rainer Kern. Erwartet wurde ein Erlös zwischen 40 000 und 60 000 Franken. Dieser kommt der in Monaco ansässigen Association Monégasque contre les Myopathies zugute. Diese hat sich der medizinischen Erforschung der Muskelschwäche verschrieben. Am Rande der Auktion traf Theo Staub, der Vertreter der Grossmann-Investoren, den Fürsten von Monaco, Fürst Albert II. (SZ/mb)