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Eiskunstlauf Freitag, 25.01.2013

Traurig über einen Sturz

Das Chemnitzer Paar musste sich bei der Europameisterschaft mit Platz zwei zufriedengeben.

Die Enttäuschung steht Aljona Savchenko und Robin Szolkowy ins Gesicht geschrieben. Foto: AP/Ivan Sekretarev
Die Enttäuschung steht Aljona Savchenko und Robin Szolkowy ins Gesicht geschrieben. Foto: AP/Ivan Sekretarev

Zagreb. Eine einzigartige Vorstellung zum „Bolero“ reichte nicht – ein Sturz stoppte die Aufholjagd. Für die viermaligen Eiskunstlauf-Europameister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy hat es gestern Abend bei der EM in Zagreb nicht ganz zum Sieg gereicht. Die Russen Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow verteidigten ihren Titel.

Trainer Ingo Steuer machte an der Bande ein angespanntes Gesicht, und zitterte bei jedem einzelnen Element mit. „Das Ganze war etwas schwierig mit der späten Anreise, wir konnten nicht vorher in der Halle trainieren“, sagte der Ex-Weltmeister. „Eigentlich sind wir sehr nervenstark“, meinte Szolkowy, der sich in diesem Winter lange Zeit allein vorbereiten musste, weil seine 29 Jahre alte Partnerin mit einer Nasennebenhöhlenentzündung pausierte. Die gebürtige Ukrainerin war es denn auch, die beim dreifachen Salchow stürzte, Szolkowy drehte ihn nur doppelt.

Den Sachsen fehlen viele Trainingseinheiten und Wettkämpfe. Den abgewandelten „Bolero“ von Maurice Ravel, mit dem die Eistänzer Jayne Torvill/Christopher Dean 1984 zu Olympia-Gold schwebten, liefen Savchenko/Szolkowy erst das dritte Mal im Wettbewerb.

Das zweite deutsche Paar, Mari Vartmann und Aaron van Cleave, zeigten wie schon bei den nationalen Meisterschaften eine wacklige Performance, kaum ein Element gelang. So kam für das aus Berlin kommende Paar nicht mehr als der achte Platz heraus. (dpa)

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