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Dienstag, 20.06.2017

Trauer um großen Förderer des Sports

Frank Hofmann, Geschäftsführer des Kreissportbundes, verstarb nach langer Krankheit.

Frank Hofmann war langjähriger Geschäftsführer des Kreissportbundes. Er verstarb am 14. Juni nach langer Krankheit.
Frank Hofmann war langjähriger Geschäftsführer des Kreissportbundes. Er verstarb am 14. Juni nach langer Krankheit.

© Archivfoto: Frank Baldauf

Sächsische Schweiz/ Osterzgebirge. Die Sportszene im Landkreis trauert um Frank Hofmann. Der langjährige Geschäftsführer des Kreissportbundes starb am 14. Juni nach langer Krankheit im Alter von 69 Jahren. Mit ihm verliert der Sport in der Region einen seiner profiliertesten Förderer. Bereits zu DDR-Zeiten engagierte sich Hofmann beim DTSB in Freital als Verantwortlicher für Kinder- und Jugendsport. Nach der Wiedervereinigung leitete er als Geschäftsführer zunächst den Sportbund Freital, nach der ersten Kreisfusion dann den Verband des Weißeritzkreises. Auch beim Zusammenschluss von Weißeritzregion und Sächsischer Schweiz wirkte er gestaltend mit und gehörte zu den Gründungsvätern des 2008 entstandenen Verbandes für den gesamten Landkreis (KSB). Dort war der frühere Eishockey-Leistungssportler bis 2011 stellvertretender Geschäftsführer.

Von Kollegen und Sportfreunden geschätzt wurde Hofmann wegen seiner Fachkenntnis, mit der er viele Vereine der Region in ihrer Entwicklung begleitete. Sein Wissen über Zahlen und Fakten der hiesigen Sportgeschichte war berühmt.

Als Vertreter des Kreissportbundes war er gemeinsam mit der Sächsischen Zeitung an der Organisation zahlreicher Wahlen und Ehrungen der Sportler des Jahres im Landkreis beteiligt – eine bis heute bestehende jährliche Tradition. Stets blieb der studierte Diplom-Sportlehrer zudem der Förderung des Nachwuchses treu, etwa durch die Organisation zahlreicher Kinder- und Jugendsportspiele. Gegen Ende seiner Funktionärskarriere gab der gebürtige Dresdner als Chef-Ausbilder für Übungsleiter sein Wissen an die nächste Generation weiter. Hofmann wurde für seine Verdienste vom Landessportbund mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. „Als Geschäftsführer managte er mit großem Engagement die sportliche Entwicklung der Region und prägte mit seiner Arbeit die Entwicklung des Kreissportbundes“, teilt das Präsidium des KSB in einem Nachruf mit. „Wir werden sein Andenken in Ehren wahren.“ (sb)