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Freitag, 18.05.2018

Toter in Ruppersdorf ist Löbauer

Die Polizei hat die Identität des Mannes klären können, den sie am Donnerstag unter einem Viadukt fand. Doch die Umstände sind noch nicht abschließend geklärt.

Symbolbild.
Symbolbild.

© Friso Gentsch/dpa

Ruppersdorf. Nachdem die Polizei am Donnerstagmittag bei Ruppersdorf den Leichnam eines Mannes unter einem Viadukt fand, ist die Identität des Verstorbenen inzwischen bekannt. Es handelte sich um einen 39-Jährigen aus dem Raum Löbau. Das teilt die Polizei mit. Die Umstände des Todes sind noch nicht abschließend geklärt. Hierzu dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei unverändert in alle Richtungen an. Zu klären wird dabei beispielsweise sein, ob ein Sturz zum Tod des Mannes geführt haben könnte. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion veranlasst. (SZ/tc)

Aus dem (Bundes-)Polizeibericht vom Freitag

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Mehrere Aufgriffe am Görlitzer Bahnhof

Görlitz. Die Bundespolizei hat diese Woche im und um den Bahnhof Görlitz verstärkt gefahndet. Dabei stellten die Beamten insbesondere Drogen- und Waffendelikte sowie einen Hausfriedensbruch fest, vollstreckten zudem vier Haftbefehle, trafen eine vermisste Person an und nahmen die Personalien von drei Personen auf, nach denen aus anderen Gründen gefahndet wurde.

Mann entgeht Gefängnisaufenthalt

Kodersdorf. Die Bundespolizei hat am Donnerstagabend auf dem Autobahnrastplatz Wiesaer Forst einen Polen festgenommen, weil gegen den 29-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Dortmund vorlag. Dieser folgte, weil der Verurteilte eine vom Amtsgericht Kamen wegen des vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angeordnete Geldstrafe nicht bezahlte. Er übergab den Polizisten 325 Euro zur Begleichung seiner Verbindlichkeiten und reiste kurz nach Mitternacht weiter. Seinen S-Klasse-Mercedes konnte er dafür jedoch nicht nutzen. Wie sich herausstellte, war die französische Zulassung des Wagens zum Ende des vergangenen Jahres erloschen, eine neue lag nicht vor. Insofern wird er nun als Fahrzeughalter mit einem Bußgeldbescheid zu rechnen haben. Den Fall um den Mercedes übernahm das Autobahnpolizeirevier Bautzen.

Betrunkene Fahrerin ignoriert Polizei

Weißkeißel. Offensichtlich zu viel Alkohol getrunken hat eine Frau aus Weißkeißel am Donnerstagabend, bevor sie mit ihrem Auto fuhr. Eine Streife der Bundespolizei wollte sie auf der B115 gegen 23.45 Uhr anhalten, doch die 30-Jährige ignorierte die rote Kelle.Nach reichlich zwei Kilometern, welche die Beamten dem Honda hinterhergefahren waren, dabei auch das Blaulicht einschalteten, gelang ihnen dann auf einem Waldweg bei Haide das Überholmanöver. Nachdem sie den Wagen stoppten konnten, ging unvermittelt die Fahrertür auf. Die Frau stieg unaufgefordert aus und lehnte sich ans Fahrzeug. Offensichtlich hatte sie Mühe beim Stehen und wirkte benommen. Der Grund war schnell gefunden. Ein Atemalkoholtest verriet, dass die Deutsche umgerechnet 1,75 Promille intus hatte. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr führt nun das Polizeirevier Weißwasser.

Beladener Lkw mit mehreren Defekten

Nieder Seifersdorf. Die Polizei hat am Donnerstagvormittag einen mit 22 Tonnen Stahl beladenen Sattelzug, an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf gestoppt und mehrere technisch Mängel festgestellt. Bremsscheiben, Luftfederbälge und Stoßdämpfer waren defekt. Aufgrund der Vielzahl an Schäden untersagten die Beamten die Weiterfahrt und ordneten eine Reparatur an. Gegen den 24-jährigen Fahrer und gegen den Halter des Lkw läuft nun ein Bußgeldverfahren.

Beutel aus der Hand gerissen

Görlitz. Ein unbekannter Täter hat am Donnerstagmorgen einer Rentnerin an der Goethestraße in Görlitz einen Beutel aus der Hand gerissen. In dem bewahrte sie ihre Geldbörse mit EC- und Krankenkassenkarte sowie etwa 20 Euro Bargeld und persönliche Gegenstände auf. Die Seniorin blieb unverletzt. Der Stehlschaden lag bei etwa 60 Euro.

Feuerwehr löscht brennenden Abfall

Görlitz. Die Feuerwehr ist kurz vor Mitternacht zu einem Brand an die Rauschwalder Straße in Görlitz ausgerückt, weil auf einem Firmengrundstück aus bisher unbekannter Ursache ein Abfallhaufen brannte. Das Feuer löschten 22 Kameraden. Personen, Gebäude oder Fahrzeuge waren nicht in Gefahr.

Toter in Ruppersdorf stammt aus Löbau

Ruppersdorf. Nachdem die Polizei am Donnerstagmittag bei Ruppersdorf den Leichnam eines Mannes unter einem Viadukt fand, ist die Identität des Verstorbenen inzwischen bekannt. Es handelte sich um einen 39-Jährigen aus dem Raum Löbau. Die Umstände des Todes sind noch nicht abschließend geklärt. Hierzu dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei unverändert in alle Richtungen an. Zu klären wird dabei beispielsweise sein, ob ein Sturz zum Tod des Mannes geführt haben könnte. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion veranlasst.

Unbekannte stehlen VW Golf

Zittau. Unbekannte haben am Donnerstag in Zittau an der Komturstraße einen VW Golf IV mit dem Kennzeichen GR-KU 117 gestohlen. Das 16 Jahre alte Fahrzeug hat nach Angaben des Eigentümers einen Zeitwert von etwa 2000 Euro. Nach dem Pkw wird nun international gefahndet.

Mit 1,65 Promille auf dem Rad

Zittau. Die Polizei hat am Freitag kurz nach Mitternacht ein Radfahrer auf dem Ottokarplatz in Zittau gestoppt aufgrund seiner unsicheren schwankenden Fahrweise. Die Beamten kontrollierten den 38-Jährigen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,65 Promille. Die Fahrt war an dieser Stelle für den Volltrunkenen aus Deutschland beendet und die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an. Der Radler muss sich nun wegen der Straftat verantworten.

Gartenlaube brennt in Löbau

Löbau. Die Feuerwehr hat am frühen Freitagmorgen am Lauchaer Weg in Löbau zu einem Brand einer Gartenlaube ausrücken müssen. Als die Löschkräfte mit elf Kameraden vor Ort eintrafen, brannte die Datsche in vollem Ausmaß. Der Schaden lag bei mehreren tausend Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt in alle Richtungen. Ein Brandursachenermittler wird sich mit dem Fall befassen.

Unbekannte brechen Transporter auf

Weißwasser. Unbekannte haben in der Zeit von Mittwoch bis Donnerstag in Weißwasser an der Straße der Jungend einen VW T4 aufgebrochen. Die Täter schlugen eine Scheibe des Wagens ein und manipulierten am Zündschloss. Ein Starten des Transporters gelang jedoch nicht. Sie hinterließen einen Sachschaden von etwa 800 Euro. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren, deren Auswertung noch aussteht.