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Freitag, 19.02.2016

Tödlicher Verkehrsunfall bei Ostritz

Ein Auto stößt am Freitagvormittag frontal mit einem Lkw zusammen. Die Bundesstraße 99 ist voll gesperrt.

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Ein Daihatsu ist zwischen Ostritz und Hirschfelde in den Gegenverkehr geraten.
Ein Daihatsu ist zwischen Ostritz und Hirschfelde in den Gegenverkehr geraten.

© Matthias Weber

  • Ein Daihatsu ist zwischen Ostritz und Hirschfelde in den Gegenverkehr geraten.
    Ein Daihatsu ist zwischen Ostritz und Hirschfelde in den Gegenverkehr geraten.
  • Dort kollidierte er mit einem Lkw. Für die Autoinsassen kam jede Hilfe zu spät.
    Dort kollidierte er mit einem Lkw. Für die Autoinsassen kam jede Hilfe zu spät.

Ostritz. Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich am Freitag, um 9.19 Uhr, auf der B 99 zwischen Ostritz und Hirschfelde.

Ein Daihatsu war, von Ostritz kommend, auf einem geraden Straßenabschnitt aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Ein entgegenkommender 21-jähriger Lkw-Fahrer konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Lkw kam von der Straße ab und kippte im Straßengraben auf die Seite, auch der Daihatsu kam abseits der Straße zum Stehen. Für die beiden Pkw-Insassen im betagten Alter kam jede Hilfe zu spät.

Aus dem Polizeibericht vom 19. Februar

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Einbrecher auf frischer Tat gestellt

Ein Einbrecher ging der Polizei am Donnerstagvormittag in Ebersbach ins Netz. Der 31-Jährige drang gewaltsam in den Keller eines Mehrfamilienhauses an der Sachsenstraße ein. Dort entwendete der Mann ein Fahrrad der Marke Scott im Wert von rund 500 Euro und hinterließ dabei einen geschätzten Sachschaden von 100 Euro. Zuvor hatten Zeugen bereits beobachtet, wie sich der Tatverdächtige an mehreren Hauseingangstüren in der Böhmischen Straße zu schaffen machte.

Polizisten nahmen den 31-Jährigen noch in unmittelbarer Nähe zur Sachsenstraße vorläufig fest. Der Tatverdächtige ist den Beamten kein Unbekannter. Die Kriminalisten prüfen, ob der Mann auch als Täter für weitere Einbrüche im Raum Ebersbach verantwortlich ist.

Einbruch am Campingplatz

In der Nacht zu Donnerstag wurde im Erholungsgebiet Biehain, Zum Waldsee, in mindestens acht Lauben und Häuser eingebrochen. Die unbekannten Täter entwendeten diverse technische Geräte, unter anderem Unterhaltungselektronik. Der entstandene Schaden wird mit insgesamt etwa 4.700 Euro beziffert. Die Polizei ermittelt.

Sachbeschädigung in Görlitz

Randalierer waren in der Nacht zum Donnerstag in Görlitz aktiv. Die Unbekannten beschädigten bei einem Kaufhaus An der Frauenkirche die Verglasung eines Fahrstuhls. Der Schaden wurde auf 1.800 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Fahrrad gestohlen

Ein hochwertiges Fahrrad verschwand am Donnerstagnachmittag in Görlitz. Unbekannte entwendeten das schwarze Bike der Marke Mercedes-Benz von einem Hof an der Sonnenstraße. Der Wert der Beute wurde auf rund 1.500 Euro beziffert.

Mann von Auto überrollt

Am Donnerstagvormittag ist ein Mann bei einem Unfall in Löbau verletzt worden. Der 36-Jährige wurde von seinem eigenen Auto überrollt. Er hatte den Skoda in der Jahnstraße abgestellt und offenbar nicht ausreichend gegen das Wegrollen gesichert. Auf der abschüssigen Fahrbahn setzte sich der Pkw rückwärts in Bewegung. Der Mann versuchte, den Wagen aufzuhalten, stürzte dabei jedoch. Der Skoda rollte über die Beine des 36-Jährigen und prallte anschließend gegen einen parkenden Fiat. Ein Rettungshubschrauber brachte den Notarzt zum Einsatzort. Zur Behandlung kam der offenbar nur leicht Verletzte in ein Klinikum. Der Sachschaden belief sich auf etwa 4.000 Euro.

Mann nach Unfall bewusstlos

Am Donnerstagabend ist auf der B 178n bei Löbau ein Renault Laguna verunfallt. Der 75-jährige Fahrer verlor aus gegenwärtig noch ungeklärter Ursache in der Abfahrt zur B 6 die Kontrolle über den Wagen und rollte in der Kurve weiter geradeaus. Das Auto kam in der Böschung zum Stillstand. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der 75-Jährige nicht mehr ansprechbar. Er kam schwer verletzt in ein Klinikum. Einen Schäferhund, der sich im Renault befand, nahmen Mitarbeiter eines Tierheims in Obhut. An dem Renault entstand etwa 2.000 Euro Schaden. Zur Unfallaufnahme und Bergung des Wagens blieb die Anschlussstelle bis etwa 20:30 Uhr gesperrt.

Raser an Unfallstelle

Die Polizei hat am Donnerstagvormittag auf der A 4 bei Kodersdorf die Geschwindigkeit kontrolliert. Derzeit gilt auf dem Abschnitt hinter dem Autobahntunnel Königshainer Berge, infolge eines schweren Unfalls vom 13. Februar, eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h. Von rund 1.700 Fahrzeugen waren etwa 300 schneller als erlaubt. 145 Bußgeldverfahren und 137 Verwarngelder bis 35 Euro werden die Folge sein, mit denen sich die Bußgeldstelle der Landesdirektion befassen wird. Ein in Polen zugelassener Renault passierte mit 177 km/h die Lichtschranke. Auf den Fahrer wird die höchstmögliche Ahndung zukommen, die der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog vorsieht: 600 Euro Bußgeld und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen laufen, die Polizei sucht Zeugen, die insbesondere Angaben zur Fahrweise des silberfarbenen Daihatsu machen können. Hinweise nimmt die Polizei in Bautzen unter 03591 3670 oder jede andere Dienststelle entgegen.

Die B 99 wurde voll zur Unfallaufnahme und Bergung voll gesperrt, mit einer Freigabe ist nicht vor Freitagnachmittag zu rechnen, teilte die Polizei mit. Der Verkehr wird weiträumig umgeleitet. (szo/mp)