sz-online.de | Sachsen im Netz

Tipps für einen erholsameren Schlaf

Abends ins Bett gehen, die Augen schließen und bis zum Morgen durchschlafen.

12.09.2017

 einen erholsameren Schlaf
Foto: Flickr Sad man holding pillow Vic CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Das ist die Idealvorstellung von einem erholsamen Schlaf – die Realität ist bei vielen jedoch eine andere. Mit den folgenden Tipps gehören Schlafprobleme der Vergangenheit an.

Das Schlaf-Zauberwort lautet Melatonin

Für die Müdigkeit des Menschen ist das Hormon Melatonin verantwortlich, das bei Dunkelheit verstärkt produziert wird. Zur Herstellung von Melatonin benötigt der Körper das Hormon Serotonin, dessen Produktion jeder durch die Ernährung beeinflussen kann. So lässt sich beispielsweise die essenzielle Aminosäure Tryptophan in Serotonin umwandeln: Sie ist in großen Mengen in Emmentaler (460 Milligramm pro 100 Gramm) enthalten. Im Allgemeinen sind Milchprodukte hervorragende Tryptophan-Lieferanten. Bei Schlafproblemen kann es zudem auch helfen, sich zum Abendessen öfter ein Omelett zuzubereiten, denn Eier enthalten pro 100 Gramm etwa 230 Milligramm Tryptophan.

Der richtige Zeitpunkt für die letzte Mahlzeit am Tag

Um einen erholsamen Schlaf sicherzustellen, sollte man jedoch nicht kurz vor dem Zubettgehen essen. Denn dann ist der Magen auch später noch mit der Verdauung beschäftigt, was einem geruhsamen Schlaf im Wege steht. Mit komplett leerem Magen ins Bett zu gehen, ist allerdings ebenfalls nicht empfehlenswert, da dann der Blutzuckerspiegel niedrig ist und die Gefahr besteht, dass einen Heißhungerattacken wach halten. Die letzte Mahlzeit des Tages sollte man daher etwa drei bis vier Stunden vor der Bettruhe zu sich nehmen. Ab dem Nachmittag sind zudem koffeinhaltige Getränke wie Cola oder Kaffee tabu, die einen wach machen – auch auf Alkohol gilt es zu verzichten. Denn wenn die Leber die Nacht über damit beschäftigt ist, Wein und Bier abzubauen, dann kommt der Körper ebenfalls nicht ausreichend zu Ruhe.

Die optimale Matratze durch Ausprobieren finden

Ebenfalls wichtig für einen gesunden und erholsamen Schlaf ist das Bett – insbesondere die Matratze. Ist diese unbequem oder passt nicht zu den persönlichen Bedürfnissen, kann sich der Körper nicht ausreichend erholen. Genau aus diesem Grund bieten Matratzen-Hersteller wie Eve Mattress die Möglichkeit, die online bestellte Matratze zunächst 100 Tage lang zu testen und sie kostenlos zurückzuschicken, sollte sie nicht gänzlich überzeugen. Denn nur, wenn man die Matratze über einen längeren Zeitraum getestet hat, kann man wirklich sicher sein, dass die Matratze die richtige ist. Fühle ich mich erholt oder eher geschlaucht? Finde ich die für mich optimale Liegeposition auf der Matratze? Solche Fragen sind wesentlich bei der Beurteilung einer Matratze. Nach einem kurzem Probeliegen im Fachgeschäft lassen sie sich meist aber nicht hinreichend beantworten – dafür ist die Liegezeit schlichtweg zu kurz.

Auf die Temperatur kommt es an

Sollte das Fenster in der Nacht geöffnet oder geschlossen sein? Eine eindeutige Antwort darauf gibt es nicht – wie bei der Matratze entscheiden auch hier die eigenen Vorlieben. Doch wer sich am Morgen wie gerädert fühlt, sollte den Ursachen dafür auf den Grund gehen: Ist das Fenster offen, könnten beispielsweise zu kalte Temperaturen oder nächtlicher Lärm die Ursache sein, dass wir uns morgens übermüdet fühlen. Im kalten Winter sollte das Fenster ohnehin eher geschlossen bleiben – das senkt die Heizkosten und der Körper kann sich besser erholen, weil er nicht friert. Ebenso sollte man jedoch darauf achten, dass der Raum nicht überheizt wird. Heizungen lassen sich heute häufig zentral über Smarthome-Lösungen wie Google Home regulieren, mit der man die optimale Raumtemperatur einstellen kann. Experten raten zu einer Schlafzimmertemperatur von 16 bis 18 Grad, wobei die genaue Gradzahl eine eher untergeordnete Rolle spielt. Wichtig ist vor allem, dass der Körper weder übermäßig schwitzt noch friert.