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Montag, 31.07.2017

Tillich eröffnet Ausstellung

Sachsens Ministerpräsident war am Sonntag bei „Ganz anders. Die Reformation in der Oberlausitz“ in Zittau zu Gast. Er lobte den Höhepunkt der Ausstellung.

Sachsens Ministerpräsident Tillich (links) und Zittaus Oberbürgermeister Zenker hatten offensichtlich Spaß beim Festakt mit Hunderten Gästen in der Johanniskirche.
Sachsens Ministerpräsident Tillich (links) und Zittaus Oberbürgermeister Zenker hatten offensichtlich Spaß beim Festakt mit Hunderten Gästen in der Johanniskirche.

© Rafael Sampedro

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat am Sonntag die Ausstellung „Ganz anders. Die Reformation in der Oberlausitz“ in Zittau eröffnet. Höhepunkt der Ausstellung anlässlich von 500 Jahren Reformation ist der Zittauer Epitaphienschatz, der nach mehrjähriger Restaurierung erstmals ausgestellt wird. Die teils meterhohen Familiengedächtnistafeln erzählten von der Vielfalt des Lebens in Zittau und der Oberlausitz. Tillich erklärte bei einem Festakt zur Ausstellungseröffnung im Anschluss an einen ökumenischen Gottesdienst in der Johanniskirche, der Schatz gebe „wunderbare Einblicke in die Lebens- und Vorstellungswelt des konfessionellen Zeitalters“. Dies eröffne den Blick auf den Menschen, seine Ängste und Hoffnungen. „Und genau das sollte uns auch heute im Miteinander antreiben: unser Gegenüber anzuerkennen, wie er ist, und zu verstehen, was ihn bewegt“, sagte der Ministerpräsident.

Die Ausstellung im Stadtmuseum, der Kreuz- und der Klosterkirche ist bis 7. Januar 2018 zu sehen und stellt die Menschen, die die Reformation in der Oberlausitz vorantrieben und dafür sorgten, dass sie anders als in anderen Regionen friedlich ablief, in den Mittelpunkt. (epd)