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Samstag, 06.02.2016

Tickerprotokoll: Die Demos am 6. Februar

Pegida rief zum europäischen Aktionstag. Mit einem Demonstrationszug samt anschließender Kundgebung sollte von Dresden aus die „Festung Europa“ proklamiert werden. Zahlreiche Gegenveranstaltungen waren angekündigt.

19:19 Uhr: Wir beenden den Ticker für heute. Vielen Dank für Ihr Interesse, wir wünschen einen schönen Abend. Einen zusammenfassenden Artikel des heutigen Tages finden sie hier.

19:12 Uhr: Unbekannte haben in einem Bus der Linie 66 auf der Fritz-Löffler-Straße Reizgas versprüht. Die Tatverdächtigen hatten an der Haltestelle Reichenbachstraße gewartet und sprühten das Reizgas in den mit etwa 70 Personen besetzten Bus. Viele der Passagiere kamen von der Pegida-Demo und waren auf dem Weg nach Hause. Zwei Fahrgäste mussten vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden. Beide Sprüher konnten flüchten. Die Polizei ermittelt.

18:54 Uhr: Wie die Polizei mitteilte, wurde am frühen Nachmittag ein Mann am Bahnhof in Priestewitz in der Nähe von Großenhain von Unbekannten unter anderem mit einem Teleskopschlagstock angegriffen. Der 35-Jährige, der auf dem Weg zu Pegida war, erlitt schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Kurz nach 16 Uhr beschädigten Unbekannte einen Streifenwagen auf der Louisenstraße. Die Beamten nahmen zu diesem Zeitpunkt einen Einbruch in der Nähe auf.

18:47 Uhr: Die Polizei war heute mit 1 930 Beamten im Einsatz. Dabei wurden die sächsischen Einheiten von Kräften aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Bremen und Sachsen-Anhalt sowie von der Bundespolizei unterstützt.

Proteste gegen Pegida

Erste Fotos vom Demo-Samstag

Pegida am Königsufer

Überblick der polizeilichen Maßnahmen: Kurz vor dem Mittag kontrollierten Polizisten 40 Personen am Wiener Platz, die offenbar auf dem Weg zu dem Demos waren. Sie hatten Vermummungsgegenstände sowie sogenannte Schutzbewaffnung und Pyrotechnik dabei.

Nach dem Versammlungsgeschehen kam es im Umfeld zu einigen Aufeinandertreffen zwischen Pegida-Teilnehmern und Gegendemonstranten. Diese mündeten zum Großteil in verbalen Konfrontationen. Kleinere Handgreiflichkeiten unterbanden die Einsatzkräfte sofort. Darüber hinaus führten die eingesetzten Polizeibeamten zahlreiche Identitätsfeststellungen durch.

18:12 Uhr: Ein kurzer Nachklapp aus Warschau: Hier rief Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling zum europäischen Schulterschluss gegen eine islamische Einwanderung auf. Vor einigen Hundert Teilnehmern, darunter Skinheads und militante Fußballfans, erinnerte sie an den Kampf von „Polen und Litauern, Sachsen und Österreichern“ bei der Verteidigung Wiens gegen die Türken im 17. Jahrhundert. Damals habe das Heer des polnischen Königs das christliche Abendland gerettet. Nun gelte: „Lasst uns gemeinsam die Schlacht gegen die Islamisierung führen.“

18:03 Uhr: Jetzt trifft Gepida trifft am Königsufer zur „Tatort-Reinigung“ ein. Statt „Merkel muss weg“ heißt es nun „Refugees welcome“ - allerdings beteiligen sich daran gerade einmal etwa 100 Leute, so die Schätzung des SZ-Reporters vor Ort.

17:52 Uhr: Der SZ-Korrespondent aus Prag meldet vier Festnahmen im Zusammenhang mit der Pegida-Demo in der tschechischen Hauptstadt. Welchem Lager die Betroffenen zuzuordnen sind, ist jedoch unklar. Aus Bratislava - wo Pegida-Gründungsmitglied Siegfried Däbritz ursprünglich sprechen sollte - werden derweil maximal 200 Teilnehmer gemeldet.

17:41 Uhr: Auch am Hauptbahnhof ist alles ruhig. Offenbar waren auch heute wieder viele Auswärtige bei Pegida zugegen, denn zahlreiche Anhänger der Asylfeinde nehmen den Regionalexpress 5 nach Hoyerswerda, der über Großenhain fährt.

17:30 Uhr: Nun gehört das Königsufer-Areal Gepida, die hier von 17:30 bis 19 Uhr angemeldet haben. Dieser Demozug läuft derzeit vom Terrassenufer aus los.

17:19 Uhr: Am Albertplatz in der Neustadt herrscht derzeit viel Betrieb. SZ-Reportern zufolge sind hier auch viele Polizisten im Einsatz. Es gibt kleinere Rangeleien, aber keine Ausschreitungen. Unbestätigten Berichten soll die Polizei einen Mann festgenommen haben. Am Bahnhof Neustadt ist derweil alles ruhig.

17:12 Uhr: Das Königsufer ist leer. Keine Zwischenfälle am Carolaplatz, auch an der Synagoge ist alles ruhig.

17:08 Uhr: Die Studentengruppe durchgezählt twittert, dass bei der zentralen Anti-Pegida-Kundgebung auf dem Theaterplatz 2 500-3 500 Menschen teilnahmen - zusätzlich zu den vielen kleineren Gegendemonstrationen.

17:00 Uhr: Die Abreise der Pegida-Anhänger läuft bislang ohne Zwischenfälle. Ab 18 Uhr folgt dann am Königsufer die sogenannte „Tatort-Reinigung“ von Gepida.

16:48 Uhr: Däbritz spricht davon, dass die Pegida-Veranstaltung in den Niederlanden wegen einer Bombendrohung abgesagt wurde. In Birmingham sollen 200 Pegida-Anhänger dagewesen sein.

16:46 Uhr: Es erklingt die Nationalhymne, trotz Tageslichts funzelt das Publikum mit den Smartphones. Das Publikum ruft „Wir kommen wieder“.

16:43 Uhr: Nun liest Däbritz die „Prager Erklärung“ vor, dann soll Schluss sein. Fraglich ist, warum Tatjana Festerling nicht aus Warschau zugeschaltet wurde. Offenbar gab es auch da technische Probleme.

16:41 Uhr: Bobina aus Tschechien sagt, es gebe nur zwei Länder auf der Welt, die sich nicht von den „Scheißamerikanern haben besiegen lassen: Vietnam und Sachsen. Dann singt sie „So ein Tag“. Das Publikum ruft „Zugabe, Zugabe.“

16:39 Uhr: Nach Angaben der Studentengruppe Durchgezählt nehmen heute bei Pegida schätzungsweise zwischen 6000 und 8000 Menschen teil. SZ-Reporter vor Ort schätzen aber deutlich mehr.

16:37 Uhr: Gegenüber des Königsufer erklärt auf der Brühlschen Terrasse eine Fremdenführerin den Touristen die „Festung Dresden“.

16:35 Uhr: Wie ein SZ-Reporter berichtet, hat die Polizei in der Neustadt die Albertstraße abgesperrt.

16:31 Uhr: Nun steht eine alte Bekannte auf der Pegida-Bühne: die Tschechin Bobina Kamenz. Sie ist mit einem Deutschen verheiratet und lebt in Sachsen.

16:24 Uhr: Bei Pegida darf nun Martin Sellner von der rechten Identitären Bewegung in Österreich sprechen, danach ist Heiko dran. Er erklärt, wie die Stimmung in Schweden gekippt ist. Heiko ist der Ankündigung zufolge eigentlich Dresdner, lebt aber in Schweden. Merkel sei dort verhasst, was die Zuschauer erneut zu „Merkel muss weg“-Rufen motiviert.

16:10 Uhr: Der TV-Sender Al Jazeera English wird gleich via Liveschalte von der Augustusbrücke mit Pegida im Hintergrund auf Sendung gehen.

16:07 Uhr: Bei der Pegida-Kundgebung in Prag ist es zu Ausschreitungen zwischen rechten Demonstranten und linken Gegendemonstranten gekommen. Es flogen Flaschen und Feuerwerkskörper. Die Polizei setzte mehrere Hundertschaften ein, um die beiden Gruppen zu trennen. Nach Angaben eines SZ-Korrespondenten versammelten sich mehr als 5 000 Islamgegner versammelten sich vor der Prager Burg, dem Präsidentensitz. Mehrere Hundert Menschen nahmen an zwei Gegendemonstrationen gegen Hetzreden und für Solidarität mit Flüchtlingen teil.

16:04 Uhr: Am Alaunplatz heißt es „Danke, dass ihr da wart“, der offizielle Teil scheint hier vorbei zu sein.

15:52 Uhr: Die Schalte nach Prag macht weiterhin Probleme, Däbritz wirkt hilflos. Das „Volk“ skandiert wieder „Merkel muss weg“ und „Widerstand“. Er werden zwei Gastredner angekündigt.

15:45 Uhr: Es werden kurze Filme gezeigt, in denen Pegidas Partner zu Wort kommen: Erst Ungarn, dann die Slowakei, dann der Pegida-Dauerredner Ed, der sich um die Niederlande sorgt, derweil aber in Franken lebt. Weiter geht es mit Estland. Die meisten der Grußbotschaften sind auf Englisch und werden offensichtlich kaum verstanden. Der Applaus fällt daher meist überschaubar aus.

15:41 Uhr: Bei Pegida gibt es einen neuen Ruf: „Festung Europa, macht die Grenze dicht.“ Derweil erreicht die Gegendemo in der Neustadt das Filmtheater Schauburg.

15:29 Uhr: Nun ist Ernst Cran aus Nürnberg an der Reihe. Er sieht: „Europa“ und spricht davon, dass das Christentum versagt habe. Aus Kirchen werden Moscheen usw. Das sei Verrat, die Obrigkeit habe versagt. In diesem Stil geht es weiter, einzelne Zuhörer rufen „Jawohl“. Cran bietet auf seiner Homepage übrigens „Redenschreiben für jeden Anlass“ an.

15:20 Uhr: Siegfried Däbritz: „Wir glauben denen da oben nicht mehr.“ Es folgen die Orte, wo Pegidas europäische Partner heute demonstrieren. Die Liveschalte nach Bratislava macht Probleme, derweil skandiert man „Merkel muss weg“. Nun ist Birgit von Pegida München auf der Bühne. Sie heißt mit vollem Namen Birgit Weißmann und kommt von der Bürgerrechtspartei „Die Freiheit“.

15:12 Uhr:: Lutz Bachmann ist krank, darum übernimmt bei Pegida Siegfried Däbritz. Der ist darum nicht in Bratislava. Live-Schalte nach Prag.

15:06 Uhr: Die Polizei sperrt jetzt auf der Altstädter Seite den Zugang zur Augustusbrücke. Derweil herrscht auf dem Albertplatz Uneinigkeit. Zunächst heißt es, die Demonstration ende hier, kurz darauf entschließt man sich doch zum weiteren Marsch Richtung Alaunpark

15:04 Uhr: Jetzt scheint es bei Pegida am Königsufer loszugehen: die Hymne der Islam- und Asylfeinde ertönt.

15:01 Uhr: An der kleinen Marienbrücke trennt die Polizei linke Demonstranten und Pegida-Anhänger. Die linke Demo zieht über die Königstraße weiter zum Albertplatz. Laut einem SZ-Reporter sind hier mehrere Tausend Teilnehmer unterwegs.

14:57 Uhr: Das Königsufer ist gut gefüllt, auf der Brühlschen Terrasse zeigen sich Touristen irritiert.

14:55 Uhr: Vor dem Innenministerium stehen ein Räumpanzer, der jetzt mit zwei Wasserwerfern unterwegs zum Albertplatz ist. Die Straßenbahnen der  Linien 4, 8, 9 werden umgeleitet.

14:47 Uhr: Mittlerweile dürften auf dem Königsufer gut 5.000 Pegida-Anhänger anwesend sein - bei unvermindert starkem Zufluss.

14:43 Uhr: Am Königsufer packen viele ihre Picknick-Decken aus. Bemmen, Spreewald-Gurken. Sandkuchen, Eierschecke, Thermoskannen mit Kaffee und Tee. Frühlingswetter, Sonnenschein. Dresden von seiner besten Seite. Aber es heißt bei manchen auch: „Merkel an die Laterne“

14:30 Uhr: Bei Pegida sind mittlerweile etwa 3000 Menschen, nach wie vor starker Zustrom. Die Menschen werden durch Absperrgitter geleitet, es ist aber ruhig. Die Polizei ist mit starken Kräften vor Ort, darunter vier Wasserwerfer und Räumfahrzeuge. Ein Hubschrauber kreist über der Innenstadt.

14:26 Uhr: Die Gegendemo zieht nun so weiter: Erst zum Landtag, dann über die Marienbrücke in Richtung Bahnhof Neustadt.

14:20 Uhr: Es scheint nicht anders zu gehen: Pegida-Anhänger, die zum Königsufer unterwegs sind, pöbeln auf dem Theaterplatz im Vorbeigehen die dort anwesenden Demonstranten an, berichten SZ-Reporter. Allerdings ist unklar, wer damit begonnen hat.

14:15 Uhr: Merkwürdige Forderungen auf dem Theaterplatz: Eine PKK-Sprecherin fordert die Freilassung Abdullah Öcalans.

14:13 Uhr: So langsam füllt es sich auch am Königsufer. Pegida hat hier zwischen 15 und 17 Uhr eine Kundgebung angemeldet.

13:56 Uhr: Die inzwischen etwa zwei Dutzend Teilnehmer der Kundgebung am Bahnhof Neustadt wollen nun via Albertplatz zum Alaunpark ziehen.

13:44 Uhr: Die Linken-Vorsitzende Katja Kipping hat dem fremden- und islamfeindlichen PegidaBündnis vorgeworfen, rassistischer Gewalt den Boden zu bereiten. Pegida stehe für die Aufkündigung von Empathie und Mitmenschlichkeit, sagte sie am Samstag am Rande einer Demonstration gegen den europaweiten Pegida-Aktionstag in Dresden. „Außerdem hat Pegida ein Klima befeuert, in dem die Hemmschwelle für rassistische Gewalt stark nach unten gegangen ist.“

13:37 Uhr Auf dem Theaterplatz haben die HipHopper „Azzis mit Herz“ aus Frankfurt ihre Performance beendet. Jetzt beginnt Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig mit seinem Redebeitrag. „Die Fliehkräfte in der Gesellschaft werden größer, wir müssen Haltung zeigen. Wir sind die Mehrheit.“

13:32 Uhr: Via Twitter teilt „Dresden Nazifrei“ mit, dass die Veranstaltung vor dem Neustädter Bahnhof nun auch begonnen hat. Laut SZ-Reporter sind hier aber gerade einmal zehn Teilnehmer vor Ort.

13:30 Uhr: Laut einer SZ-Reporterin sind jetzt 2 000 Menschen vom Hauptbahnhof kommend auf dem Weg zum Theaterplatz. Soeben passierte die Menge die Centrum-Galerie.

13:17 Uhr: Inzwischen füllt sich der Theaterplatz langsam, Rita Kunert vom DGB erklärt Auflagen.

13:05 Uhr: Laut Polizei ist bislang alles friedlich geblieben. Am Hauptbahnhof wird die Demonstration gleich starten.

12:54 Uhr: Die von Lutz Bachmann angemeldete Veranstaltung an der Lingnerallee ist inzwischen wieder abgemeldet worden.

12:45 Uhr: Am Hauptbahnhof sind Schätzungen von SZ-Reportern etwa 1 500 Demonstranten. Mittlerweile sind Ordner gefunden - bald soll es losgehen.

12:24 Uhr: Inzwischen ist die Veranstaltung am Hauptbahnhof offiziell eröffnet worden. In etwa 20 Minuten soll dann die Demonstration zum Theaterplatz starten.

12:10 Uhr: Am Hauptbahnhof werden nach wie vor Ordner gesucht. Die Demo dort hätte eigentlich ab 12 Uhr beginnen sollen.

12:09 Uhr: Wie die Kollegen von der DNN auf Twitter mitteilen, wird der Albertplatz mit einer Kamera überwacht.

11:51 Uhr: Aktuell kreist ein Hubschrauber über der Innenstadt. Der schwarze Block ist am Hauptbahnhof gut vertreten. Es werden noch Ordner gesucht.

11:41 Uhr: In Canberra haben rund 400 Menschen an einem von der Pegida-Bewegung inspirierten Marsch gegen Islamisierung teilgenommen. Auf ihrem Weg zum Parlamentsgebäude skandierten die Demonstranten Parolen wie „Wir lieben Schweinefleisch“ und „Wer zum Teufel ist Allah?“. Sie warfen der australischen Regierung vor, auf Druck muslimischer Eltern Schweinefleisch aus einer Schulküche verbannt zu haben und die Heranbildung von Dschihadisten in Moscheen zu fördern. Gegen den Protestmarsch versammelten sich zwei Dutzend linke Demonstranten. Es kam zu keinen Zusammenstößen.

11:34 Uhr: Vor dem europaweiten Aktionstag islamfeindlicher Bündnisse tritt der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich für ein striktes Durchgreifen gegen die Pegida-Bewegung ein. „Die Redner bei Pegida nehmen mittlerweile ja keine Rücksicht mehr“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Sie rufen offen zur Gewalt gegen Ausländer oder Politiker auf. Da ist jetzt zunehmend die Staatsanwaltschaft gefragt. Pegida kann das nicht länger schönreden.“ Tillich gab zugleich zu bedenken, es sei „klar zu trennen zwischen den Organisatoren und denen, die wegen einer vielschichtigen Unzufriedenheit dort mitlaufen.“ Die Herausforderung sei es, die Anhänger im Dialog zurückzuholen.

11:29 Uhr: Pegida mobilisiert heue europaweit. Vieles ist Show, doch manches ist echt. Echt gefährlich. Zu einer Analyse geht es hier.

11:24 Uhr: Gewaltbereite aus dem rechten und den linken Lager haben ihr Kommen nach Dresden angekündigt. Laufen dürfen nicht alle. Der Dresdner Demo-Sonnabend

11:18 Uhr: Bereits am Freitag sagte Pegida Polska seine Veranstaltung in Breslau ab. Begründung war die Gewaltandrohung von rechten Hooligans, die den Machern eine „Germanisierung“ der Stadt vorwarfen.

11:03 Uhr: Die Polizei rechnet mit mehreren Zehntausend Demonstranten, darunter auch gewaltbereite. Ab Mittag werden massive Verkehrseinschränkungen erwartet. Mehr dazu gibt es hier: Dresden droht Chaos-Sonnabend

10:49 Uhr: Mit einem Gottesdienst in der Synagoge haben am Samstagvormittag in Dresden die Gegenveranstaltungen zum europaweiten Aktionstag des fremden- und islamfeindlichen Pegida-Bündnisses begonnen. Bei seiner Predigt in dem jüdischen Gotteshaus stellte der Pfarrer der benachbarten Frauenkirche, Holger Treutmann, die Angst vor dem Fremden in den Mittelpunkt und erinnerte an den Exodus, den Auszug der Israeliten aus Ägypten, die einst auch Fremde in einem anderen Land gewesen seien. „Dresden fremdelt“, konstatierte Treutmann angesichts der am Nachmittag geplanten Pegida-Kundgebung gegen Flüchtlinge in der Stadt.

10:30 Uhr: In Dresden sind 13 Veranstaltungen gegen den Pegida-Tag angemeldet. Hier erklärt die SZ die unübersichtliche Lage.