erweiterte Suche
Dienstag, 13.11.2012

Teller in den Mensen werden knapp

Mit einem eigenen Logo sind Teller und Tassen markiert. Zum Besitzer zurück kommen sie trotzdem nicht.

Einen Mangel an Tellern beklagt das Studentenwerk Dresden. So kommen von dem mensaeigenen Geschirr weitaus weniger Dinge zurück, als ursprünglich ausgegeben wurden. Das Studentenwerk bewirtschaftet in Dresden zehn Mensen, verteilt auf die ganze Stadt. Ein Beispiel kommt aus der Alten Mensa. Im Juni gab es dort noch 150 Kuchenteller, Ende September sind es gerade noch 15 Stück. Unmöglich können alle restlichen 135 Teller zu Bruch gegangen sein, so die Meinung aus dem Studentenwerk.

Teller und Tassen in den Mensen sind in einem speziellen Design und mit dem Slogan „lieber Mensen gehen“ versehen. Das ist zwar ein guter Wiedererkennungswert, aber auch ein Punkt, der die Teller beliebt bei Sammlern macht. Auf Kaffeetassen zahlen Mensagänger schon einen Extrabetrag Pfand. Der Schwund sei ein nicht unwesentlicher Kostenfaktor, teilt das Studentenwerk mit. Ein Neukauf als Ersatz würde sich auf die Preise in der Mensa niederschlagen. (acs)