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Montag, 04.05.2015

Studenten zählen 3 000 Pegida-Teilnehmer

Bereits zum 25. Mal riefen am Montag die Islam- und Asylkritiker zu ihrem „Spaziergang“. Zum letzten Postplatz-Konzert fanden sich 250 Unterstützer ein.

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Skeptisch oder enttäuscht? Lutz Bachmann am Montagabend auf dem Schlossplatz.
Skeptisch oder enttäuscht? Lutz Bachmann am Montagabend auf dem Schlossplatz.

© Robert Michael

  • Skeptisch oder enttäuscht? Lutz Bachmann am Montagabend auf dem Schlossplatz.
    Skeptisch oder enttäuscht? Lutz Bachmann am Montagabend auf dem Schlossplatz.
  • Am 25. Pegida-„Spaziergang“ nahmen nach Angaben von TU-Studenten rund 3000 Menschen teil.
    Am 25. Pegida-„Spaziergang“ nahmen nach Angaben von TU-Studenten rund 3 000 Menschen teil.
  • Das Bündnis versammelte sich diesmal wieder auf dem Schlossplatz.
    Das Bündnis versammelte sich diesmal wieder auf dem Schlossplatz.
  • Das übliche Fahnenmeer.
    Das übliche Fahnenmeer.
  • Doch nicht nur Fahnen, auch Spruchschilder gehörten wieder dazu.
    Doch nicht nur Fahnen, auch Spruchschilder gehörten wieder dazu.

Dresden. Zum mittlerweile 25. Mal „spazierten“ am Montag die Islam- und Asylkritiker von Pegida durch Dresden.

Studenten der TU Dresden zählten mit ihrer neuen Video-Zählmethode rund 3 000 Teilnehmer. Das teilten die Initatoren am Dienstagvormittag in ihrem Blog mit. Die Dresdner Polizei hatte am Montagabend lediglich von „mehreren tausend Menschen“ gesprochen, die durch die Innenstadt gezogen waren.

Bei der Kundgebung auf dem Schlossplatz richteten sich die Auftritte verschiedener Redner vor allem gegen „Wirtschaftsflüchtlinge“ und Asylbewerber. Die von Pegida zur Dresdner OB-Kandidatin ausgerufene Tatjana Festerling übte erwartungsgemäß Kritik an allen anderen Bewerbern.

Der Polizei zufolge kam es beim Pegida-“Spaziergang“ an der Synagoge zu einem Zwischenfall: ein Teilnehmer (24) zeigte den Hitlergruß. Er muss sich wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Zudem ermittelt die Polizei gegen einen 48-Jährigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, da er einen verbotenen Gegenstand mitführte. Insgesamt waren 416 sächsische Polizeibeamte im Einsatz.

Zum letzten Postplatzkonzert des Netzwerks „Dresden für alle“ fanden sich 250 Unterstützer einer toleranten Stadt ein. Vorerst sind keine weiteren Konzerte geplant. In Zukunft sollen jedoch weitere Aktionen unterstützt und Hilfen für Flüchtlinge koordiniert werden, sagte Sprecher Eric Hattke. (SZ/szo)

Mitteilung der Studenten via Twitter: