erweiterte Suche
Mittwoch, 15.02.2017 Fahrzeugservice

Stressfrei in die Ski-Ferien

Wer einen Winterurlaub in den Alpen plant, sollte sein Fahrzeug fit fürs verschneite Gebirge machen

Wer gut gelaunt im Ski-Urlaub ankommen will, sollte sich etwas Zeit für die Reisevorbereitung nehmen.
Wer gut gelaunt im Ski-Urlaub ankommen will, sollte sich etwas Zeit für die Reisevorbereitung nehmen.

Das Fahren auf Schnee will gelernt sein, besonders für uns Tiefländer, die die weiße Pracht im Winter nur noch für wenige Tage oder Wochen zu sehen bekommen. Die richtige Vorbereitung hilft, die Anreise in die Skigebiete sicher und entspannt zu meistern. Entscheidend ist zum einen die Streckenwahl. Kann ich stark belastete Autobahnen und kräftige Steigungen kurz vor dem Ziel vermeiden? Hier helfen Routenplaner oder Automobilclubs. Dort bekommt man auch die in Österreich, Italien und der Schweiz obligatorischen Autobahnvignetten. Der richtige Zeitpunkt für die Reise kann ebenfalls den Anreisestress reduzieren: Wer kann, fährt bereits einen Tag vor den Wechselterminen los und nimmt sich kurz vor dem Ziel ein Zimmer für eine Nacht.

Winterreifen sind bei winterlichen Straßenverhältnissen Pflicht. In Österreich gilt als Mindestprofil die 4-mm-Grenze. Auch Schneeketten sind auf vielen Alpenstrecken bei Schneefall Vorschrift. Tipp: Vorher die Montage in der geheizten Garage oder wenigstens auf schneefreiem Untergrund üben. Bei Fragen zur Montage lieber einen Reifen- und Felgenprofi fragen. Diese prüfen die Eignung vorhandener Ketten auf den montierten Felgen und zeigen das korrekte Anlegen.

Lieber einmal mehr nachschauen, ob genug Frostschutz im Kühlmittel und in der Scheibenwaschanlage ist. Bei der Gelegenheit die Wischerblätter gleich mitprüfen und gegebenenfalls ersetzen. Ins Reisegepäck gehören außerdem: Eiskratzer, gefütterte Arbeitshandschuhe, feste Schuhe und eine Taschenlampe. Eine Klappschaufel und ein Handfeger sind ebenfalls nützliche Helfer. Auch kein Fehler: ein Starthilfekabel für den Batterienotfall bei Minustemperaturen.

Langsamkeit ist keine Schande - was zählt, ist das sichere Ankommen. Hier hilft ein Wintertraining zum Eingewöhnen. Im Zweifel vorher auf einem hindernisfreien, schneebedeckten Parkplatz üben. Den Tank sollte man nicht zu leer fahren: Bei einer Straßensperrung ist man über jeden Vorratsliter Sprit dankbar. Eventuell einen vollen Reservekanister mitnehmen.

Irgendwann unterwegs kann der Hunger kommen. Hier bewähren sich Obst, Schoko- oder Müsliriegel und auch die gute alte Thermoskanne mit Tee oder Kaffee. Für Kinder DVD-Spieler, Hör- oder Lesebücher und Spielzeug einpacken. Für das Gepäck kann eine Dachbox eine gute Alternative zum vollgestopften Fahrgastraum darstellen - dann ist jedoch nur maximal Tempo 130 erlaubt. Wer kann, verzichtet aber auf den Spritfresser auf dem Dach und lädt die Ski ins Auto, was bei modernen Carvern meist kein Problem ist.