Donnerstag, 06.10.2011

Streit ums Geld für die Brücke geht vor Gericht

Am Mittwoch hat ein neuer Rechtsstreit um den Bau der Waldschlößchenbrücke begonnen. Foto: dpa
Am Mittwoch hat ein neuer Rechtsstreit um den Bau der Waldschlößchenbrücke begonnen. Foto: dpa

Beim Bau der Waldschlößchenbrücke hat gestern ein neuer Rechtsstreit begonnen. Weil die Arbeitsgemeinschaft der Baufirmen (Arge) rund zehn Millionen Euro von der Stadt fordert, legte das Rathaus jetzt Feststellungsklage beim Dresdner Landgericht ein.

Das Gericht soll prüfen, ob die Nachforderungen berechtigt sind, teilte die Stadtverwaltung mit. Die Arge verweist auf den erheblichen Zusatzaufwand, der den Unternehmen durch die Verzögerungen beim Brückenbau entstanden sei. CDU-Stadtrat Klaus-Dieter Rentsch befürwortet den Schritt der Stadtverwaltung: „Ich hoffe, dass dieses Verfahren schnell geht und für alle Beteiligten Klarheit bringt“, sagt er.

Wegen des Baus läuft bereits ein Gerichtsverfahren, das in den nächsten Wochen zu Ende gehen soll. Nun droht ein neuer, langwieriger Rechtsstreit. Ob die Klage der Stadt einen Baustopp zur Folge hat, ist unklar. Die Kosten für die Dresdner Waldschlößchenbrücke sind seit Baubeginn auf etwa 181 Millionen Euro gestiegen. (SZ)