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Samstag, 26.07.2014

Straßenkünstler protestieren gegen neue Verordnung

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Hier wäre Straßenkunst noch erlaubt: Der Neumarkt ist einer der genehmigten Standorte.
Hier wäre Straßenkunst noch erlaubt: Der Neumarkt ist einer der genehmigten Standorte.

© dpa

Dresden. Die Initiativen „Artists of Dresden“ und „Kultur sucht Raum“ rufen am 1. August zu einer gemeinsamen Demonstration gegen die neue Straßenkunstverordnung der Stadt Dresden auf. „Wir wollen damit wiederholt zeigen, wie bunt Dresden ist und wie stark die Straßenkunstverordnung das Stadtbild von Dresden verändert“, sagte der Sprecher der Initiative „Kultur sucht Raum“, Georg Grässler, am Freitagabend. Vom 1. August an wolle die Stadt die Bedingungen für die Künstler neu regeln.

Laut der Initiative „Artists of Dresden“ dürften etwa Straßenmusiker oder Clowns künftig nur noch an ausgewiesenen Plätzen zu bestimmten Zeiten stehen. Zudem müsse eine Gebühr bezahlt werden. Für die Stadt ist die neue Regelung nach eigenen Angaben jedoch wegen zunehmender Lärmbelastung und damit einhergehenden Beschwerden notwendig.

Die Demonstration starte am 1. August mit einem Protestmarsch am Alaunpark und ende am Neumarkt vor der Frauenkirche mit einer Kundgebung, hieß es. Ziel sei es die neue Verordnung zu kippen und erneut in den Dialog zu treten. (dpa)

Dokumente zur neuen Verordnung finden Sie hier

Leser-Kommentare

Insgesamt 4 Kommentare

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  1. Thomas Mann

    .. liebe Straßenkünstler sucht euch nen anderen vernünftigen Job oder wählt eine andere Darstellungsart der Kunst womit ihr anderen auf der Straße nicht auf die Nerven geht.. , macht doch mal ne demokratische Umfrage ob ihr bei Pasanten überhaupt erwünscht seit .. und dann reden wir nochmal über die Verordnung der Stadt .. aber ich glaube soviel einsehen habt ihr "Künstler" nicht .. bunt anmalen und rumhampeln kann jeder *rofl*

  2. hanne

    @ T. Mann - so kann nur einer urteilen, der von Kunst keine Ahnung hat. Straßenmusik gehört zum Stadtbild jeder Großstadt. Gerade Dresden rühmt sich Kulturstadt zu sein, da gehören auch diese Leute dazu, um das ohnehin mancherorts so triste Stadtbild zu beleben.

  3. Passantin

    Sorry liebe Hanne, aber es hat oft nichts mit Kunst zu tun an jeder Ecke ein anderes Gelärm zu hören. Andere Kunst bekommt man ja nur selten geboten. Bis auf die Pantomimen und den Seifenblasenmann ist in der Richtung nichts vorhanden. Es ist wirklich nicht schön, wenn man vor lauter Straßenmusik sein eigenes Wort nicht mehr versteht. Herrn Mann gebe ich in der Beziehung Recht. Kunst kommt von Können, nicht von wollen - sonst hieße es ja Wunst.

  4. Pitti

    Weder hat die Straßenmusik in Dresden ein schwaches Niveau, noch haben wir zuviel davon. Im Gegenteil, das Niveau ist hoch, wir haben hier z.B. viele Studenten der Musikhochschule. Thomas Mann und die Passantin scheinen sich wenig im Stadtzentrum zu bewegen, sonst wüssten sie es. (@T.Mann: kann jeder - außer Ihnen *rofl*) Aber ans Werk, Herr Mann, machen Sie Ihre demokratische Umfrage und melden Sie sich nächstes Mal mit den Ergebnissen, anstatt die Arbeit anderer pauschal herabzuwürdigen. Problematisch ist aus meiner Sicht, wenn originale Donkosaken oder südeuropäische Familien, also große Gruppen, Plätze dauerhaft besetzen, die sie eigentlich wechseln sollten, da haben viele andere Musiker kaum eine Chance.

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