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Freitag, 06.10.2017

Start fürs Stadtentwicklungskonzept

Das Rathaus will die Zukunft Freitals planen. Damit das Papier entstehen kann, ist nun ein wichtiger Schritt getan.

Von Tobias Winzer

Das Freitaler Rathaus will die Zukunft der Stadt planen.
Das Freitaler Rathaus will die Zukunft der Stadt planen.

© Karl-Ludwig Oberthür

Freital. Wie viele Einwohner wird Freital im Jahr 2030 haben und wo sollen sie wohnen? Braucht die Stadt neue Kitas und Schulen und wenn ja, wo? Wo soll neues Gewerbe angesiedelt werden und damit Arbeitsplätze entstehen? Diese und andere Fragen will das Rathaus in einem sogenannten Stadtentwicklungskonzept beantworten. Wie auf der jüngsten Sitzung des Stadtrates bekannt wurde, ist nun die Finanzierung des Vorhabens geklärt. Demnach bekommt Freital einen Zuschuss über das Förderprogramm Leader. Zuletzt hieß es, dass die Stadt mit Gesamtkosten von rund 140 000 Euro rechnet. 28 000 Euro will das Rathaus aus eigener Tasche bezahlen.

Mit der Zusage für die Zuschüsse kann sich Freital nun auf die Suche nach einem Planungsbüro machen, das das Konzept erstellt. Die Verwaltung geht davon aus, dass das Büro seine Arbeit Anfang 2018 aufnehmen kann. Ursprünglich war geplant, dass das Konzept im Jahr 2019 dem Stadtrat vorgelegt werden kann. Nun geht die Stadt davon aus, dass es Anfang 2020 fertig ist.

Das Stadtentwicklungskonzept soll einen Rahmen bilden, aus dem später verschiedene Entscheidungen abgeleitet werden – für ein Freital im Jahr 2030. Gebraucht wird das Konzept auch, weil das alte schon in die Jahre gekommen ist. Es stammt aus dem Jahr 2001 und ist – weil sich etliche Rahmenbedingungen verändert haben – kaum noch brauchbar.

Außerdem soll das Stadtentwicklungskonzept dabei helfen, Fördermittel zu bekommen. Die Geldgeber, also zum Beispiel der Freistaat, wollen meist einen Nachweis, dass ein Vorhaben nicht einfach aus der Luft gegriffen, sondern durchdacht ist. Dazu kann das Konzept dann herangezogen werden.