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Samstag, 07.10.2017

Stahlfachwerk trifft Sandstein

Die Augustusbrücke bekommt eine kleine Nachbarin. Wegen des Aufbaus einer Behelfsbrücke für Fußgänger und Radfahrer ist das Terrassenufer gesperrt.

Damit auch weiterhin Fußgänger und Radfahrer auf der Augustusbrücke über die Elbe gelangen, wird dort am Wochenende eine Behelfsbrücke aufgebaut.
Damit auch weiterhin Fußgänger und Radfahrer auf der Augustusbrücke über die Elbe gelangen, wird dort am Wochenende eine Behelfsbrücke aufgebaut.

© Fabian Schröder

Dresden. Präzise schwenkt ein Kran die Gerüstteile an die vorgesehenen Stellen. Stück für Stück entsteht so die Behelfsbrücke, die auf Altstadtseite für Fußgänger und Radfahrer vorübergehend der Zugang zur Augustusbrücke sein wird.

Bereits seit Freitagabend ist wegen der Arbeiten an der kleinen Nachbarin der großen Sandsteinbrücke das Terrassenufer zwischen Steinstraße und Theaterplatz für den Autoverkehr gesperrt. Auch am Sonntag wird das so bleiben. Montagmorgen um 5 Uhr soll die Straße im Dresdner Zentrum wieder frei sein.

Aufbau der Behelfsbrücke

Nötig ist die Behelfsbrücke deshalb, weil in der nächsten Bauphase der gesamte Bereich des ersten Brückenbogens nicht mehr begehbar sein wird. Damit Fußgänger und Radfahrer aber weiterhin auf die andere Elbseite kommen, wird die fünf Meter hohe Behelfsbrücke aus Stahlfachwerk errichtet. Sie beginnt an der Aussichtsplattform über dem Pegelhäuschen und überspannt auf 19 Metern Länge das Terrassenufer. Danach zweigt sie rechtwinklig ab und schließt hinterm ersten Bogen wieder an die Augustusbrücke an.

Das provisorische Bauwerk wird so lange stehen, bis der erste Bogen wieder neu aufgebaut ist: also voraussichtlich ein Jahr.

Die Sanierung der Augustusbrücke läuft bereits seit April. Nach und nach haben die Arbeiter das Baufeld auf der Brücke ausgeweitet und so die Verkehrsführung schrittweise verändert. Erst wurde die Brücke für den motorisierten Individualverkehr gesperrt, seit Juni 2017 ist der westliche Gehweg zu und mit Beginn des neuen Schuljahres im August konnten auch keine Bahnen mehr darüber fahren. (fsc)