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Freitag, 21.04.2017

Stadt offen gegenüber ausländischen Erziehern

© dpa

Dresden. Einwanderer könnten Luft in die angespannte Personallage der Dresdner Kitas bringen. Der freie Träger „Outlaw“ setzt sich deshalb für ein spezielles Erzieher-Ausbildungsprogramm ein. Auch die Stadt steht ausländischen Mitarbeitern offen gegenüber. Sie müssten allerdings eine Aufenthaltserlaubnis haben, straffrei sein und nötige Qualifikation besitzen, so die Verwaltung.

„Dresden wird immer internationaler, was sich in allen Bereichen des Lebens widerspiegelt, natürlich auch in den städtischen Kindertageseinrichtungen durch einen Anstieg der Kinder mit Migrationshintergrund“, heißt es auf eine Stadtratsanfrage. Ausländische Fachkräfte könnten die Integration dieser Kinder und auch deren Eltern sowohl in die Kitagemeinschaft als auch die deutsche Gesellschaft unterstützen.

Laut Stadt sind derzeit 25 Menschen mit Migrationshintergrund in den kommunalen Kitas beschäftigt. Dieses Jahr braucht der Eigenbetrieb 250 neue Mitarbeiter, 2018 etwa 150. (SZ/sr)