erweiterte Suche
Donnerstag, 24.03.2016 Narrenhäusel

SPD drängt auf zügigen Aufbau

12

Das Narrenhäusel auf einer Postkarte um 1900.
Das Narrenhäusel auf einer Postkarte um 1900.

© Sammlung Holger Naumann

Die SPD-Fraktion hatte den Antrag zum Wiederaufbau des Narrenhäusels eingebracht. Vor einer Woche hat der Stadtrat dafür entschieden. Nun befürchten die Sozialdemokraten aber, dass die Neuerrichtung nach historischem Vorbild durch die Baufirma Max Wiessner nicht zeitnah erfolgen kann. Deshalb fordert die Fraktion Stadtchef Dirk Hilbert (FDP) auf, das betreffende Grundstück zum Verkauf auszuschreiben.

„Wir erwarten, dass der Oberbürgermeister dafür sorgt, dass der mit großer Mehrheit gefasste Beschluss des Rates zum Wiederaufbau des Narrenhäusels umgesetzt wird“, erklärt der finanzpolitische SPD-Sprecher Thomas Blümel. „Dies sollte Hilbert auch dem für den Grundstücksverkauf zuständigen Bürgermeister Vorjohann (CDU) klar machen, der offenbar wenig Lust hat, den Beschluss des Rates zügig umzusetzen.“ Mit seiner Äußerung bezieht sich Blümel auf die Erklärung von Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann, „dass der Verkehrswert des Grundstückes kurzfristig nicht ermittelbar ist“. (SZ/lk)

Leser-Kommentare

Seite 1 von 3

Insgesamt 12 Kommentare

Alle Kommentare anzeigen

  1. Bernd Holzhause

    Dresden braucht dringend dieses Narrenhäusle. Wo soll man denn später einmal die Menge Verwaltungsbeamte hinbringen, wenn sie nicht wiedergewählt werden. Alls wenn es in dieser Stadt nichts wichtigeres gäbe, werden solche sinnlosen Beschlüsse, ( siehe auch Kulturpalast ) immer wieder in den Vordergrund geschoben.

  2. Architekturfreund

    Wenn man sich das Foto betrachtet so sieht man es war kein besonders schöner Bau. Das Haus entsprach ja auch in dieser Form längst nicht mehr dem was der Hofnarr Fröhlich sich einmal bauen lies. Nach meiner Sicht sollte die Stelle nicht bebaut werden es wirkt beengt und versperrt die Sicht auf den Goldenen Reiter von der Brühlschen Terrasse. es ist doch nun woh auch genug an alten Sehenswürdigkeiten vorhanden auch gastronomisch gibt es genug an Einrichtungen in Dresden.Bezüglich des Fußgängertunnels heißt es er ist bei Hochwasser problematisch aber ein Haus an dieser stelle hat dann kein Problem

  3. Mareike

    Steht den schon fest, dass der Bau durch die Firma des Dresdner SPD-Mitglieds Frank Wiessner erfolgen soll? Den Genossen scheint es ja bei dem Projekt nicht schnell genug gehen zu können... merkwürdig

  4. dietmar

    @1 - kein Kommentar für sowas übrig @2 Es wird eine Lücke gefüllt, die durch die Bombardierung Dresdens entstanden ist. Die historische Bebauung wird die Dresdner Neustadt bereichern. Wenn noch dazu kommt, dass man bald über die Augustusbrücke schlendern kann, wird dort ein attraktiver Bezugspunkt entstehen. Geschmäcker sind halt verschieden. Die Mehrheit der Dresdner will sicher den Wiederaufbau.

  5. DuliebeGüte

    @2: Als "Architekturfreund" sollte Ihnen der grundlegende Unterschied zwischen einem Tunnel und einem Haus aber schon geläufig sein ...

Alle Kommentare anzeigen

Seite 1 von 3

Kommentare können nur in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr abgegeben werden.