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Donnerstag, 22.03.2018

So wird Wellness zur Erholung - Tipps für einen entspannten Alltag

Stress ist unser allgegenwärtiger Begleiter und wird von vielen Menschen schon gar nicht mehr als solcher wahrgenommen.

Bildautorin: silviarita
Bildautorin: silviarita

Erst, wenn eine gewisse Ruhephase wie ein verlängertes Wochenende oder ein Urlaub wahrgenommen werden kann, zeigt unser Körper, wie ausgelaugt er eigentlich ist. Daher ist es wichtig, Phasen der Erholung und Entspannung in den Alltag zu integrieren – und das regelmäßig!

Strukturieren Sie den Tag

Auch wenn viele Menschen den Tag nehmen, wie er kommt: Es ist sinnvoll, ihn in feste Einheiten zu strukturieren. Der Grund: Zum einen erhöht sich die Motivation, wenn wir wissen, was auf uns zukommt. Vor allem diejenigen, die jeden Tag mit sehr vielen Aufgaben ausfüllen, profitieren von der Strukturierung. Zum anderen beziehen Sie dabei das Unterbewusstsein mit ein. Dieses beschäftigt sich auch nach Büroschluss damit, wie die eine oder andere Aufgabe am besten zu bewältigen sein könnte. Am Morgen, direkt nach dem Aufwachen, kreisen die Gedanken dann wieder darum. Wirklich zur Ruhe kommen Sie damit nicht! Wenn Sie den Tag aber in feste Einheiten teilen, so beziehen Sie das Unterbewusstsein mit ein und es schaltet eher ab. Die Fahrt nach Hause ist eben das Ende der Arbeitszeit, jetzt kommt der nächste „Block“. Überlegen Sie sich daher am Vortag, welche Aufgaben am nächsten Tag anstehen und wie Sie diese am besten erledigen. Eventuell lassen sich auch Wege verbinden, wodurch Sie wiederum Zeit sparen können. Die Kunst liegt dann aber darin, die gesparte Zeit nicht wieder neu zu verplanen, sondern für die eigene Erholung frei zu halten. Wie wäre es mit einem Besuch im Spa? Ein wenig Wellness und Massageanwendungen lassen Körper und Geist zur Ruhe kommen.

Aufgabenteilung vornehmen

Im Rahmen der Strukturierung Ihres Tages sollten Sie die anstehenden Aufgaben nach ihrer Priorität ordnen. Was sind A-Aufgaben, welche bekommen nur die Priorität B oder C zugeordnet? Erledigen Sie die wichtigsten Aufgaben zuerst, streuen Sie aber ruhig auch weniger wichtige Dinge mit ein. So können Sie etwas von Ihrer To-Do-Liste abhaken und sich über einen erledigten Punkt freuen, der aber vielleicht nur wenig Zeit in Anspruch genommen hat oder bei dem Sie die Seele baumeln lassen konnten. Wichtig: Auch persönliche Dinge zählen zu den Aufgaben, die priorisiert werden müssen! Ihnen ist der Gang in die Sauna wichtig? Sie wollten an dem Tag nach der Arbeit am eigenen Pool im Garten arbeiten, damit Sie den Sommer dort genießen können? Das sind A-Aufgaben, denn sie tragen zu Ihrer Gesundheit und Zufriedenheit, zu mehr Entspannung und Wohlbefinden bei.

Wichtig: Wenn Sie abends auf den Tag blicken, sehen Sie diesen wieder so optimistisch wie möglich und bleiben Sie nicht bei den Aufgaben hängen, die Sie vielleicht nicht erledigen konnten oder die Folgeaufgaben nach sich ziehen. Ziehen Sie immer eine positive Bilanz des Tages, ansonsten starten Sie am nächsten Morgen bereits frustriert und mit der falschen Einstellung in den Tag. Sollten Sie sich bei der Aufgabenzuordnung verschätzt bzw. übernommen haben, ziehen Sie daraus Ihre Schlussfolgerungen und kürzen Sie das Arbeitspensum für den nächsten Tag. Überforderung ist der größte Feind der Entspannung im Alltag!

Gelassen in den Tag starten

Wellness muss nicht zwingend mit bestimmten Anwendungen einhergehen, denn der Körper entspannt sich dann vor allem gut, wenn es dem Geist gut geht, wenn der Stress abfällt und Sie optimistisch in den Tag gehen. Starten Sie also schon am frühen Morgen, indem Sie in Ruhe aufwachen und eventuell etwas für die Fitness tun, Meditationsübungen durchführen oder einfach noch im Bett liegend eine Seite lesen. Der geruhsame Start in den Tag legt den Grundstein für dessen weiteren Verlauf! Dazu gehört auch, dass Sie in Ruhe duschen gehen, das Frühstück mit der Familie einnehmen und den Gang oder die Fahrt zur Arbeit ohne Hast antreten. Dies hat zudem den Vorteil, dass Sie weniger Dinge vergessen! Wer schon einmal verschlafen hat und in aller Eile zur Arbeit hetzen musste, weiß, dass dabei meist wichtige Sachen vergessen werden. Wer gelassen in den Tag startet, hat daher bessere Karten. Stellen Sie sich den Wecker dafür ruhig zehn Minuten eher. Diese zehn Minuten tun Ihnen nicht weh, geben Ihnen aber wertvolle Zeit, um entspannt den Morgen zu genießen.

Überlegen Sie am Morgen, was es an diesem Tag Positives geben könnte. Ihnen steht ein Gespräch mit dem Chef bevor? Auch dieser Sache können Sie vielleicht etwas Gutes abgewinnen. Wer eine positive Grundeinstellung an den Tag legt, wird von der Umwelt als netter, zufriedener und angenehmer wahrgenommen. Das spiegelt sich wider und Sie werden selbst zufriedener und gelassener sein. Außerdem strahlen optimistische Menschen Erfolg aus, sind selbstbewusster und haben mehr Selbstvertrauen. So geht eins ins andere – Körper und Geist können davon nur profitieren!

Beenden Sie den Tag positiv

Selbst für den Fall, dass Ihnen bestimmte Aufgaben nicht gelungen sind oder Sie einige Sachen aufgrund Zeitmangels nicht erledigen konnten, sollten Sie den Tag immer positiv beschließen. Das kann wie oben erwähnt durch eine positive Bilanz mit Blick auf die gelungenen Dinge des Tages sein, das kann aber auch durch einen Besuch im Whirlpool oder der Inanspruchnahme der Leistungen eines Spa sein. Die Bilanz zum reinen Arbeitstag ziehen Sie bitte nicht zu Hause, denn Sie sollen die Büro-Gedanken dort lassen. Diese haben zu Hause nichts zu suchen! Beantworten Sie sich selbst folgende Fragen:

1. Was wollte ich schaffen?

2. Was habe ich geschafft?

3. Bis wann müssen die nicht erledigten Aufgaben abgehakt sein?

4. Kann ich kleine Aufgaben noch schnell beenden (E-Mails schreiben oder Post durchschauen)?

5. Wie sieht mein Tagesplan für morgen aus?

6. Welche Projekte stehen demnächst an, für die ich noch etwas vorbereiten muss?

Kleine Rückschläge sehen Sie als Chance, etwas zu verbessern und daraus etwas zu lernen. Außerdem haben die Leute recht, die behaupten, dass immer noch alles schlimmer kommen könnte! Das hilft zwar nicht in jeder Situation, doch wenn etwas sehr aussichtslos erscheint, sollten Sie sich schlechtere Alternativen vor Augen halten. Diese sind bei Ihnen nicht eingetroffen – sehr gut! Nach und nach lernen Sie, optimistischer zu sein und sich über Kleinigkeiten zu freuen.

Zuhause zum Ruhepol machen

Nach der anstrengenden Arbeit möchten viele einfach nur Zuhause ankommen, in die Jogginghose schlüpfen und das Haus nicht mehr verlassen. Das ist kein Problem, denn die eigene Wohnung oder der kleine Garten können schnell zur Wellnessoase werden, wenn Sie ein paar kleine Änderungen vornehmen. Legen Sie zum Beispiel eine Pause auf Ihrem gemütlich eingerichteten Balkon ein und atmen Sie tief durch. Auch Rituale wie ein heißes Bad mit wohltuenden Entspannungsdüften und leiser Musik schaffen Struktur und fahren den Blutdruck runter. Sie haben einen Garten? Umso besser, denn Sie können sich auch hier ihre eigene Wellnessoase herrichten. Nicht nur bunte Bepflanzung und eine Sonnenliege, sondern auch Garteneinrichtung wie ein aufblasbarer Whirlpool oder Swimmingpool schaffen Vorfreude auf den Feierabend. Auch verwöhnende Saunakabinen wie es sie zum Beispiel bei www.time4wellness.de zu bestaunen gibt, eröffnen neue Entspannungswelten, die auch im Herbst und Winter genutzt werden können.

Hobbys ausleben

Wer sich wirklich wohlfühlen möchte, braucht ein Hobby. Wie, Sie haben noch keins? Dann sollten Sie sich schnell eins suchen, denn es ist erwiesen, dass Menschen mit einem Hobby zufriedener, leistungsfähiger und ausgeglichener sind. Der Grund: Sie haben die Fähigkeit, nach bestimmten Aufgaben abzuschalten und sich einer Sache hinzugeben, die nichts mit der Arbeit oder dem Alltag zu tun hat. Sie können Briefmarken sammeln, die Museen der Stadt erkunden, sich sportlich betätigen und etwas für die Fitness tun, Sie können ein Instrument lernen oder eine neue Sprache lernen. Wichtig ist nur, dass Sie regelmäßig diesem Hobby nachgehen und sich dafür begeistern können. Wenn Sie feststellen, dass das neue Hobby nichts für Sie ist, quälen Sie sich nicht durch. Streichen Sie es aus Ihrem Tagesplan und versuchen Sie etwas Neues. Gut ist es, wenn Sie das Hobby mit anderen Menschen ausleben, denn diese sind praktisch Ihre Zugpferde – auch, um den inneren Schweinehund zu überwinden, der sich gerade bei einem Sporthobby spätestens dann einstellt, wenn Sie draußen sporteln möchten und das Wetter nicht mitspielt. Allein geben Menschen schneller auf als in Gemeinschaft.

Sagen Sie „Nein“!

Viele Menschen leiden unter dem Helfersyndrom und wollen immer und überall helfen. Doch damit kommen sie am Ende selbst zu kurz, denn auch ihr Tag hat nur 24 Stunden. Lernen Sie daher, auch einmal „Nein“ zu sagen. Wägen Sie ab, wann Ihre Hilfe wirklich gebraucht wird und wer Sie vielleicht auch einfach nur ausnutzen möchte. Denn es gibt durchaus Zeitgenossen, die eigene Aufgaben gern auf andere abwälzen und sich damit mehr freie Zeit verschaffen. Auf Kosten derer natürlich, die gern helfen wollen. Wenn Sie also selbst nicht gerade über den Luxus von zu viel Zeit verfügen und es keine wirkliche Notsituation ist, kümmern Sie sich auch einmal um sich und Ihre Familie zuerst und erst dann um die Mitmenschen, die Ihre Hilfe beim näheren Hinsehen oft nicht einmal wirklich benötigen.