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Freitag, 11.05.2018

So schafft Dynamo den Klassenerhalt

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Dresdner in der zweiten Liga bleiben – auch wenn der direkte Abstieg noch möglich ist.

Dynamos Fans in Aue.
Dynamos Fans in Aue.

© Robert Michael

Welchen Wert das 0:0 in Aue für Dynamo hat, lässt sich beim Blick auf die Tabelle schnell erkennen. Einen Spieltag vor Saisonende haben die Dresdner vier von fünf Konkurrenten um den Klassenerhalt hinter sich lassen können. Ein weiterer positiver Aspekt: Ein Quartett davon spielt am nächsten Sonntag gegeneinander und nimmt sich damit gegenseitig die Punkte weg. Auf der sicheren Seite sind die Schwarz-Gelben damit aber noch nicht.

Die spannendsten letzten Spieltage

Um in der nächsten Saison definitiv in der zweiten Liga antreten zu können, benötigt Dynamo zu Hause gegen Union Berlin im ausverkauften DDV-Stadion ein Remis. Auf ein Unentschieden zu spekulieren, ist allerdings nicht im Sinn des Trainers, der auch nach dem Unentschieden im Erzgebirgsstadion noch einmal versicherte, dort auf Sieg gespielt zu haben – was zumindest mit Blick auf die taktische Aufstellung nicht zu beanstanden ist. Dass es allerdings einen großen Unterschied zwischen Theorie und Praxis geben kann, zeigte die Partie – und hatte Uwe Neuhaus bereits in der Vorbereitung auf das Spiel bei den Veilchen festgestellt.

Und so hat der 58-Jährige auch recht, wenn er sagt, man dürfe „nicht den Bruchteil eine Sekunde anfangen zu denken, dass wir schon durch sind“. Denn im dümmsten Fall ist auch der direkte Abstieg noch möglich. Dafür müsste sich zwar alles gegen Dynamo verschwören – Braunschweig in Kiel und Fürth in Heidenheim gewinnen, Darmstadt sich von Aue remis trennen – und die Dresdner mit mindestens fünf Toren Unterschied gegen den Ex-Verein von Neuhaus verlieren.

Das erscheint wenig wahrscheinlich, nachdem sich Union am vorletzten Spieltag mit einem 3:1 gegen den VfL Bochum aller Abstiegssorgen entledigt hat. Dynamo-Stürmer Pascal Testroet will sich trotzdem nicht auf Schützenhilfe verlassen und verspricht: „Wir wollen es aus eigener Kraft zumachen und nicht, weil andere für uns spielen.“ (SZ/cdh)

Leser-Kommentare

Insgesamt 3 Kommentare

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  1. Anmerkung

    Man darf auch nicht vergessen, dass die Schachter in der Nachspielzeit ihre beste Chance hatten. Auch wenn Schwäbe diesmal retten konnte - das Nachspielzeitproblem existiert weiterhin.

  2. 3.Liga

    Dritte Liga hat doch auch was. Da kann dann Dynamo wieder punkten und mal um den Aufstieg spielen.;-)

  3. Erwin Lottemann

    "So schafft Dynamo den Klassenerhalt " Na wir wollen doch nicht mit dem Schlimmsten rechnen. Vielleicht klappt es ja noch mit dem Abstieg. ;-)

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