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Freitag, 19.02.2016

Sicher radeln auf der Dresdner?

Auf großen Teilen von Freitals Hauptverkehrsstraße fehlt ein Radstreifen. Ob sich das ändern lässt, klärt nun eine Studie.

Von Tobias Winzer

Hans-Gunther Müller von der Freitaler AG Radverkehr testete im vergangenen Frühjahr die Dresdner Straße. Hier passiert er die Kreuzung vor dem Technologiezentrum.
Hans-Gunther Müller von der Freitaler AG Radverkehr testete im vergangenen Frühjahr die Dresdner Straße. Hier passiert er die Kreuzung vor dem Technologiezentrum.

© Andreas Weihs

Freital. Seit rund einem Jahr kämpfen Freitals Radfahrer für mehr Sicherheit auf der Dresdner Straße. Ob, wie gefordert, auf dem Teilstück zwischen Ortseingang und Lutherstraße ein Radstreifen markiert werden kann, entscheidet sich nun. Am kommenden Mittwoch stellt die Stadt eine Studie vor, mit der geklärt werden soll, ob überhaupt genügend Platz vorhanden ist. Sie wird in der öffentlichen Sitzung des Technischen Ausschusses vorgestellt. Diese beginnt um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses Potschappel.

Die Radstreifen hatte die Arbeitsgemeinschaft (AG) Radverkehr angeregt. Autofahrern müsste auf beiden Seiten der Straße ein Stück der Fahrbahn abgeknapst werden – jeweils zwischen 1,25 und 1,50 Metern. Problematisch sind vor allem die Pflanzinseln, wie sie zum Beispiel in der Nähe des Rathauses Potschappel gebaut wurden. Weil die Asphaltspuren in diesem Bereich zu schmal sind, könnten dort keine Radstreifen markiert werden. An den Kreuzungen, wo die Fahrspuren schmaler werden, sollen sich die Radfahrer in den Autoverkehr mit einsortieren.

Das Rathaus kann nicht allein entscheiden, ob Radstreifen markiert werden sollen, sondern ist auf die Zustimmung des Landesamts für Straßenbau und Verkehr angewiesen. Das Landesamt redet mit, weil es sich bei der Dresdner Straße um eine Staatsstraße handelt.