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Seeligstädter auf großer Mopedtour

Junge Leute organisieren am Sonnabend eine Ausfahrt in die Sächsische Schweiz. Jeder, der ein Moped hat, darf mitfahren.

06.10.2017

dter auf großer Mopedtour
Ob SR 2E, S 50 N oder ein Moped aus der Vogelserie – Simson-Mopeds stehen nach wie vor hoch im Kurs.

© Symbolbild: dpa

Seeligstadt. Schwalbe, Star oder Simson S 50/51 sind Kult. Ein ganzer Schwarm der knatternden Zweiräder geht an diesem Sonnabend von Seeligstadt aus auf Tour. Diese führt über 85 Kilometer über Lohmen und Rathen nach Bad Schandau, dann durchs Kirnitzschtal und über Sebnitz zurück in den Großharthauer Ortsteil. Vier bis fünf Stunden, zwei Pausen eingeschlossen, wird der Tross unterwegs sein, schätzt Max Junghans, Jugendwart beim Seeligstädter Sportverein. Zusammen mit anderen junge Leuten aus Seeligstadt und Umgebung organisiert er die Mopedausfahrt.

Natürlich hoffen die Organisatoren auf trockenes Wetter. 20 Moped-Freaks können es dann schon werden, die sich beteiligen. Vielleicht auch noch mehr. Denn die Rundfahrt steht jedem offen, der ein verkehrssicheres Moped hat und am Sonnabend, 10.30 Uhr, damit auf dem Seeligstädter Sportplatz ist. Dort kann man sich in die Starterlisten eintragen. Für 11 Uhr ist die Abfahrt geplant. Jeder fährt auf eigene Verantwortung. Für den Pannendienst steht sicherheitshalber ein Begleitfahrzeug mit Hänger zur Verfügung. Für die Rückkehr wird ein kleiner Biergarten nebst Grill auf dem Sportplatz aufgebaut.

Ilko Keßler, Vorsitzender des Seeligstädter Sportvereins, ist mächtig stolz auf „seine“ Jugendlichen. Es ist das zweite Projekt, das sie in Eigenregie vorbereitet haben und durchführen. Unterstützung gibt es vom Vorstand. Als Kooperationspartner konnte der Auto Club Europa (ACE) gewonnen werden, der vor allem beratend das Projekt unterstützt.

Im vergangenen Jahr organisierten Seeligstädter Jugendliche einen Spielenachmittag für Gleichgesinnte im Alter von zwölf bis 18 Jahren. Das Highlight war der Mannschaftskampf „Bubblefootball“ im Rahmen des Seeligstädter Sportfestes. „Das kam bei den Teilnehmern sehr gut an“, sagte Max Junghans. Die starke Resonanz vor einem Jahr ist auch Motivation für die Mopedtour in diesem Jahr. (SZ)