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Samstag, 30.09.2017 Kegeln

Schwere Zeiten für den Sachsenmeister

Die Spieler des Döbelner SC sind noch ohne Sieg. Ob sich das in Brand-Erbisdorf ändert, bleibt eher abzuwarten.

© Symbolfoto: Uwe Söder

Döbeln. Es läuft noch nicht alles nach Plan bei den Keglern des Döbelner SC. In der 2. Verbandsliga Staffel 3 sind die Muldenstädter als letzter Sachsenmeister über die 200 Wurf noch nicht wie erwartet in die Saison gestartet. Nach einem Unentschieden zum Auftakt und einer Niederlage sind die Döbelner nun zum dritten Mal in der Fremde gefordert.

Im Kreisderby wird es beim TuS Großschirma allerdings erneut sehr schwer werden, die Bahn siegreich zu verlassen. Der Drittplatzierte der vergangenen Saison hat seine Auswärtsbegegnungen bisher siegreich gestaltet und steht in der Tabelle deutlich vor den Döbelnern. Und auch sonst erscheinen die Voraussetzungen für das Spiel in Brand-Erbisdorf wenig optimal.

Kapitän fehlt krankheitsbedingt

Nicht zuletzt, da Mannschaftskapitän Andreas Rippin krankheitsbedingt selbst nicht zur Verfügung stehen wird. „Großschirma ist sehr, sehr heimstark und hat zudem die ersten beiden Spiele gewonnen“, schätzte er den Gegner gegenüber dem Döbelner Anzeiger ein. „Erfreulich dagegen ist, das sich Benno Lauterbach und Andy Schödel bereit erklärt haben, uns bei dem fast aussichtslosen Kampf zu unterstützen. Aber im Sport gibt es natürlich manchmal auch Überraschungen.“

In der 2. Verbandsliga Sachsen Staffel 2 sind die Geringswalder Kegler diesmal in Hohnstädt zu Gast. Mit einem Auswärtssieg und einer Heimniederlage sind die Geringswalder als Aufsteiger recht passabel in die Saison gestartet. Die Hohnstädter Gastgeber können nach einem knappen Heimsieg bisher ein positives Punktekonto vorweisen. Auf der neugestalteten Hohnstädter Anlage ist ein Schnitt von über 550 Kegel nötig, um zu bestehen. Die Geringswalder können dies durchaus auch in der Fremde spielen, aber dazu müssen bei den Mittelsachsen alle Spieler konzentriert zu Werke gehen.

In der 1. Bezirksliga Leipzig haben die Aufsteiger des SV Einheit Lüttewitz keinen guten Start erwischt, nach der Auftaktniederlage in Eilenburg gegen Eintracht Sprotta, setzte es zu Hause ebenfalls eine Niederlage, da die Mannschaft um Jens Helgert nur mit fünf Spielern antreten konnte. Am Sonnabend müssen die Einheit-Kegler beim BSC Motor Rochlitz antreten. Auch die Männer von der Zwickauer Mulde sind mit zwei Niederlagen schlecht in die Saison gestartet. Aber aufgrund ihres Heimvorteils sollten sie dennoch als Favorit in diese Auseinandersetzung gehen. (DA/kbe/dwe)