Samstag, 08.12.2012
Schneebruch gefährdet Waldbesucher
Der Forstbezirk Bärenfels warnt vor abbrechenden Ästen. Privatbesitzer müssen selbst kontrollieren.
Die Gefahr durch Schneebruch ist in den Wäldern der Region, wie im Osterzgebirge und im Tharandter Wald, bedingt durch die starken Schneefälle in den vergangenen Tagen, die zum Teil weiter anhalten, nach wie vor sehr groß. Darauf wies der Forstbezirk Bärenfels gestern noch einmal hin. Besonders gefährdet seien Höhenlagen ab 300 Meter über dem Meeresspiegel.
Da der nasse Schnee auf den Bäumen vor allem beim Nachtfrost gefriert, verschärft sich die Situation weiter. Die Bäume können unter der Last noch schneller brechen. Besonders an öffentlichen Wegen und Straßen setzen sich Menschen größter Gefahr aus.
Forstleute räumen auf
Währenddessen sind die Mitarbeiter des Forstbezirkes mit den Aufräumarbeiten im Staatswald beschäftigt, um die Wege und Straßen im forstlichen Wegenetz wieder begehbar bzw. befahrbar zu machen. Die größten Risikostellen werden dabei auch beseitigt.
Forstbezirksleiter Wolfram Gläser weist darauf hin, dass die Verkehrssicherungspflicht im Privatwald bei den Eigentümern liegt. Er empfiehlt deshalb allen Besitzern, ihren Wald entlang öffentlicher Straßen und Verkehrslinien sowie Bebauungen regelmäßig zu kontrollieren und ihren Sicherungspflichten nachzukommen. Dabei können sich die Privatwaldbesitzer auch von den Revierleitern des Sachsenforstes beraten lassen.