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Freitag, 12.01.2018

Schlagloch-Ärger

Am Autobahnanschluss Pulsnitz in Lichtenberg tun sich immer wieder tiefe Löcher im Asphalt auf.

© Symbolbild: Sven Ellger

Lichtenberg. Da ächzen die Stoßdämpfer: SZ-Leser und Pendler Rainer Schütze aus Dresden nerven die Schlaglöcher am Autobahnanschluss Pulsnitz (S 95). Deshalb meldete er sich am SZ-Lesertelefon. Besonders eines sei fast so groß wie eine Waschschüssel und im Dunkeln schlecht auszumachen. Das krache richtig, wenn die Räder durchrollen. Die SZ gab die Kritik ans Landratsamt weiter. Gestern schon war ein Flicken drauf, zumindest auf dem großen Loch. Die Einfahrt zu Müllermilch sei löchrig geblieben. Dazu teilte die Pressestelle mit des Landratsamtes mit, dass der Zustand der S 95 in dem Abschnitt zwischen dem Ortsausgang Leppersdorf und der Autobahnauffahrt Richtung Görlitz bekannt sei. Mit heißem Mischgut könne im Winter nicht gearbeitet werden. Die zuständige Straßenmeisterei Wachau habe das Schlagloch aber bereits mehrfach mit Kaltmischgut verschlossen. Allerdings räumen die Straßenbauer ein, dass dem Material Grenzen in der Haltbartkeit gesetzt sind. „Im Einmündungsbereich der Zufahrtsstraße zu Müllermilch wurden seit Juni 2017 regelmäßig Fahrbahnschäden instand gesetzt“, versichert Peter Stange, Pressesprecher im Landratsamt. Durch den hohen Laster-Anteil in dem Abschnitt und die wirkenden Kräfte beim Abbiegen platzten immer wieder Asphaltstücke aus der Fahrbahnoberfläche.

Die Straßenmeisterei sei bemüht, die Beeinträchtigungen durch einen schlechten Fahrbahnzustand so gering wie möglich zu halten. Raten aber zu einer vorsichtige Fahrweise. Davon abgesehen ist vielleicht doch noch etwas Asphalt für den Bereich vor der Müller-Einfahrt da. (SZ/ha)