erweiterte Suche
Samstag, 15.07.2017

Schäden am Übergang zur A14 noch nicht beseitigt

Die Folgen des abgebrannten Autokrans sorgen noch immer für eine Begrenzung der Geschwindigkeit.

Der brennende Autokran.
Der brennende Autokran.

© Archiv/Halkasch

Nossen. Auf dem Übergang von der Autobahn 4 aus Richtung Chemnitz auf die A 14 in Richtung Leipzig darf noch immer nur 40 km/h gefahren werden. Normalerweise sind an der Stelle 60 km/h möglich. Eine Folge des abgebrannten Autokrans, der Anfang Juni für eine Vollsperrung der Überfahrt gesorgt hatte. Wie Nicole Wernicke mitteilte, seien die Schäden an der Fahrbahn noch nicht behoben worden. „Ein Termin für die Leistungen steht noch nicht fest“, sagte die Sprecherin des zuständigen Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Auf dem Abschnitt muss, so Wernicke, der Asphalt instand gesetzt und die Beschichtung des Brückengeländers erneuert werden. Zur Schadensbeseitigung sollen Tagesbaustellen eingerichtet werden.

Wie hoch der an Fahrbahn und Brücke entstandene Sachschaden genau ist, lasse sich erst nach Beseitigung der Mängel sagen. Nach ersten Schätzungen geht das Lasuv von rund 50 000 Euro aus. Etwa 20 Meter Fahrbahn waren angegriffen worden.

Am 6. Juni war der Schwerlastkran auf der Überfahrt in Brand geraten. Der 37-jährige Fahrer rettete sich noch rechtzeitig aus dem Fahrzeug. Der Kran brannte aus. Am Folgetag des Unfalls wurde das Fahrzeug zum Teil auseinander gebaut und geborgen. Nach Reinigungsarbeiten wurde die Fahrbahn am zweiten Tag nach dem Unfall wieder freigegeben. Eine abschließende Aussage zur Brandursache kann die zuständige Polizeidirektion Dresden nicht geben. Aber: „Den Gesamtumständen nach kommt ein technischer Defekt als Ursache am ehesten infrage“, so Polizeihauptkommissarin Ilka Rosenkranz. (DA/mf)