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Bärenfels Montag, 24.12.2012

Sachsenforst vergrößert seine Reviere im Osterzgebirge

Der Forstbezirk Bärenfels baut seine Organisation um. Das Forstrevier Seyde fällt dabei weg.

Von Franz Herz

Noch gehören zwölf Reviere zum Landeswald im Forstbezirk Bärenfels, ab Januar sind es nur noch elf, informiert Wolfram Gläser, der Leiter des Forstbezirks. Dabei werden fast alle Reviere neu zugeschnitten. Einzig das Revier Karsdorf bleibt unverändert, es ist ohnehin schon sehr groß und erstreckt sich über mehrere Waldgebiete. Im Schnitt umfasst ein Revier 1.700 Hektar Waldfläche.

Das Gebiet des Reviers Seyde wird auf die umliegenden aufgeteilt. Sein Leiter, Uwe Liebscher, übernimmt das Revier Bärenfels mit Sitz in der Wahlsmühle. Dessen Leiter, David Herold, wechselt in die Verwaltung des Forstbezirks, wo er künftig für die Privat- und Körperschaftswälder zuständig sein wird.

Weiter wird der Forstbezirk die Zahl seiner Waldarbeiter abbauen. Zehn Forstreviere haben jeweils eine Waldarbeiterbrigade mit vier oder fünf Mitarbeitern. Das Revier Hirschsprung lässt seine Arbeiten vorwiegend von Forstunternehmen erledigen. Dieses Modell soll Schule machen,

Wenn Waldarbeiter in Ruhestand gehen, werden ihre Stellen nicht neu besetzt, sondern dann greift das Hirschsprunger Modell auch in anderen Forstrevieren.