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Samstag, 16.01.2016

Sachsen und der Iran prüfen Zusammenarbeit

Der Kontakt zum Iran mag exotisch erscheinen, sagt Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt. Doch Iran bietet vielfältige Anknüpfungspunkte.

Blick über Teheran.
Blick über Teheran.

© dpa

Berlin/Dresden. Sachsen baut seine Wirtschaftskontakte ins Ausland aus. Dafür traf Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) am Freitag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin den Landwirtschaftsminister der Islamischen Republik Iran, Mahmoud Hojjati. „Der Kontakt zum Iran mag auf den ersten Blick exotisch erscheinen. Das Land bietet aber vielfältige Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit, von der auch Unternehmen aus der Umwelt- und Agrarbranche in Sachsen profitieren könnten.“ Schmidt kündigte an, deshalb noch im Frühjahr mit einer Unternehmerdelegation den Iran zu besuchen.

Gespräche führte Schmidt am Freitag auch mit den Landwirtschaftsministern der Tschechischen Republik und der Republik Slowenien. Geplant sind für die nächsten Tage zudem weitere Treffen mit Vertretern Litauens, Chinas und Ungarns. (SZ)