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Mittwoch, 15.05.2013

Russischer Bergsteiger am Everest tödlich verunglückt

Moskau/Kathmandu. Am Mount Everest ist ein prominenter russischer Bergsteiger wegen eines gerissenen Seils tödlich verunglückt. Der 50-jährige Alexej Bolotow war zum Unfallzeitpunkt in etwa 5.600 Metern Höhe auf einer neuen Route in der Südwestwand des höchsten Bergs der Welt unterwegs. Das habe der mit ihm kletternde Usbeke Denis Urubko in einem kurzen Telefonat berichtet, teilte der Russische Bergsteigerverband am Mittwoch mit. Immer wieder kommen am 8.848 Meter hohen Everest Menschen ums Leben.

Das Seil sei an einer scharfen Steinkante gerissen, hieß es in der Mitteilung. Bolotow sei daraufhin 300 Meter tief gestürzt. Er galt als einer der besten russischen Bergsteiger. Der Kletterer, der 11 der weltweit 14 Achttausender erklommen hat, erhielt zweimal die wichtige Auszeichnung Piolet d’Or (Goldener Eispickel). Er hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder. (dpa)

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