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Samstag, 30.04.2011

Russische Mönche ziehen in die Uckermark

Götschendorf/Berlin. Nach jahrelangen Vorbereitungen sollen in der neuen Woche die ersten Mönche in das künftige russisch-orthodoxe Kloster in Götschendorf (Uckermark) ziehen. Die drei Ordensleute werden am Freitag (6. Mai/10 Uhr) in einem festlichen Gottesdienst auf dem Gelände des Schlosses Götschendorf in Empfang genommen. Dort sollen in einem St. Georg gewidmeten Kloster einmal 30 Mönche leben. Nach Angaben des Initiators Norbert Kuchinke wäre es das erste Kloster dieser Art in Westeuropa. Den Gottesdienst solle der Erzbischof der Berliner Diözese, Feofan Galinskij, zelebrieren.

Eigentlich waren schon vor Jahren Mönche erwartet worden, die Sanierung des Schlosses am Kölpinsee und der Bau einer Kirche auf dem Gelände ziehen sich jedoch hin. Sechs Millionen Euro sind dafür veranschlagt, Hauptsponsor ist ein russisches Stahlwerk. Wie Kuchinke der Nachrichtenagentur dpa sagte, ist ein Dienstbotengebäude neben dem Schloss saniert. Dort sollen die Mönche leben und den weiteren Aufbau begleiten. Es gebe darin auch eine Kapelle. (dpa)