sz-online.de | Sachsen im Netz

Rosenthaler bleibt Dumperkönig

Filip Krahl ist wieder Deutscher Meister. Er lenkte sein Gefährt am schnellsten um die Kurven.

06.10.2017
Von Manuela Paul

er bleibt Dumperkönig
Filip Krahl heizt mit einem orangefarbenen Kleindumper über den Parcours. Nach mehreren erfolgreichen Wettkämpfen holte er erneut den wichtigsten Titel.

© privat

Ralbitz-Rosenthal. Filip Krahl hat es wieder einmal geschafft. Der 27-jährige Rallye-Fahrer war schneller unterwegs als die Konkurrenz. Damit ist der Rosenthaler Deutscher Meister im Dumperfahren, hat seinen Titel verteidigt. Zum vierten Mal in Folge, zum sechsten Mal insgesamt. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen holte er zudem noch den Sieg in der Mannschaftswertung.

Filip Krahls Heimatverein, der Dumperclub Lehndorf, richtete am ersten Oktobertag den letzten Wertungslauf – diesmal in Horka – aus. Das zog Hunderte Gäste in den kleinen Ort zwischen Kamenz und Bautzen. Im Kampf um wichtige Meisterschaftspunkte drehten insgesamt 26 Fahrer aus sieben Teams mit ihren Dreikantfeilen, wie die Dumper liebevoll genannt werden, ihre Runden auf dem Parcours.

Filip Krahl ging in Horka mit einem beruhigenden Vorsprung und Heimvorteil an den Start. Denn in den vier vorhergehenden Rennläufen schaffte es der amtierende Deutsche Meister gleich dreimal aufs Treppchen. Zwei Siege, ein zweiter und ein vierter Platz brachten ihm die Tabellenführung ein. Mit dem Sieg vor heimischer Kulisse baute er den Vorsprung auf seinen Teamkollegen Markus Donat noch aus.

Nun beginnt für Filip Krahls orangefarbenen Kleindumper Picco I, seinerzeit vom VEB Eisenbau Mölkau gefertigt, und für all die anderen Dieselrösser die Winterruhe. Die Rennsaison ist vorbei. Manch einer nutze diese Zeit, um noch ein wenig an seiner Maschine zu basteln, weiß der Deutsche Meister. Seine Maschine lief „die gesamte Saison super durch“. Sie darf pausieren. Aber nur sechs Monate. Danach geht es zum ersten Rennen der neuen Saison nach Adelsdorf.