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Dienstag, 12.02.2013

Romantischer Weinbergspaziergang

Sie lieben gute Weine und möchten gern eines der kleinsten Weinbaugebiete Deutschlands kennenlernen? Dann auf nach Radebeul!

Die Stadt an der Elbe liegt vor den Toren Dresdens und neben Meißen und kleineren Dörfern wie zum Beispiel Proschwitz ist hier das Zentrum des Sächsischen Weinbaus. An den Südhängen der Elbe wächst hervorragender Wein, der längst nicht nur von den Winzern aus so großen Gütern wie dem Sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth, sondern auch von privaten Winzern angebaut wird. Eine ganz besondere Rebsorte ist dabei der Goldriesling, der einst aus dem Elsaß von einem Winzer mitgebracht wurde und heute nur noch in Sachsen angebaut wird. Daneben gibt es natürlich vor allem die Sorten Müller-Thurgau, weißer und grauer Burgunder sowie den Traminer.

Ausgezeichnete Weine und komfortable Unterkünfte

Das milde Klima lässt Trauben von ausgezeichneter Qualität reifen, wenngleich man hier natürlich vor allem trockene oder halbtrockene Weine erhält. Viele kleine Winzer laden zu Weinbergführungen und Verkostungen ein. Das Staatsweingut Schloss Wackerbarth verfügt nicht nur über ein wunderbares Ambiente im Schloss und der gesamten Anlage mit Wasserspielen, sondern hier entsteht auch der weltbekannte Sekt „Schloss Wackerbarth“, der natürlich zu keiner Feierlichkeit fehlen darf! Wer einmal das Weinbaugebiet rund um Radebeul erkunden möchte, findet vor allem liebevoll ausgestattete private Ferienwohnungen, wo man fast so komfortabel wie zu Hause lebt und mit Blick auf die Weinberge den Charme dieses Städtchens genießen kann. Aber auch wer sich doch lieber in der Landeshauptstadt aufhält, findet Übernachtungsmöglichkeiten in Dresden bei privaten Vermietern. Wer die Anonymität der großen Hotels nicht mag, der wird die geschmackvoll eingerichteten Wohnungen lieben, die mit allem Komfort einen angenehmen Aufenthalt ermöglichen.

Dresden von der Elbe aus erleben

In Dresden lohnt sich bei schönem Wetter die Fahrt mit einem der alten Raddampfer auf der Elbe. Die berühmte Stadtsilhouette hinter sich lassend ziehen Sie langsam am Schloss Pillnitz vorbei bis hin zum Elbsandsteingebirge, wo man sich nicht nur die steilen Felswände erklettern, sondern auch ebenso viel Spaß bei einem Besuch der Felsenbühne Rathen haben kann. Wem das Schippern auf dem Wasser vielleicht nicht so liegt, der kann im „Dresdner Brettl“, einem kleinen Theater und Kabarett, das sich auf einem Schiff befindet, das direkt zu Füßen der Semperoper ankert, die Stadt ebenso von der Elbe aus erleben. „Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es“ ist ein Erich Kästner-Programm, dass vom Gründer dieses außergewöhnlichen Theaters, Friedrich-Wilhelm Junge, selbst gespielt und von der fantastischen Michael-Fuchs-Trio begleitet wird: Also: Tun Sie es und erleben Sie aufregende Tage in der Elbmetropole.