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Donnerstag, 05.10.2017

Riesen-Attraktion für Erksdorf

Ein Mega-Schwibbogen soll den Ortskern zieren. Und das nicht nur zu Weihnachten.

Von Jens Fritzsche

Bisher ist es noch ein Modell, das die im „Schwibbogen-Projekt“ vereinten Ehrenamtlichen jetzt während ihrer jüngsten Sitzung im Pfarrhaus in Großerkmannsdorf präsentieren konnten. Zur Dorfweihnacht im Dezember soll er stehen!
Bisher ist es noch ein Modell, das die im „Schwibbogen-Projekt“ vereinten Ehrenamtlichen jetzt während ihrer jüngsten Sitzung im Pfarrhaus in Großerkmannsdorf präsentieren konnten. Zur Dorfweihnacht im Dezember soll er stehen!

© Thorsten Eckert

Großerkmannsdorf. Wenn die Meteorologen recht behalten, könnte es nächste Woche schon die ersten weißen Schnee-Krümel auf den Spitzen des nahen Erzgebirges geben. Zeit also, um im beginnenden Herbst schon mal an die Weihnachtszeit zu denken.

In Großerkmannsdorf denken eine Menge Leute schon seit Längerem ans kommende Weihnachten. Und an eine besondere Idee, die dann Gestalt annehmen soll. Der geplante Riesen-Schwibbogen nämlich, der seinen Platz am Dorfgemeinschaftshaus mitten im Ortszentrum bekommen soll. Und zudem auch gleich noch eine Art „Ganz-Jahres-Schwibbogen“ sein soll. „Denn im Sommer soll die Hegereiter-Figur, unser Wappen also, im Bogen als Mittelpunkt präsent sein, zur Winterzeit dann christliche Motive“, beschreibt Bernd Voigtländer. Er ist der neue Chef der Heimatstube und im Heimatverein derjenige, der sozusagen den Hut für das Schwibbogen-Projekt auf hat. Die Idee dazu war vor einigen Jahren bei der gemütlichen Dorfweihnacht entstanden – dem ganz besonderen Weihnachtsmarkt, den die Vereine und Einwohner organisieren und bei dem es nicht ums Thema Kommerz geht, sondern ums Zusammenrücken. Und genau das ist auch die Idee, die hinter der Idee steckt. Ein echtes Gemeinschaftswerk soll er werden, der etwa zwei Meter hohe Schwibbogen.

Und der erste Teil der neuen Attraktion war ja dann auch schon im vergangenen Dezember gezeigt worden, natürlich bei der Dorfweihnacht. „In der Hoffnung auf weitere Spenden“, hatte Bernd Voigtländer damals erklärt – und es hat funktioniert. Jüngst waren im Ortschaftsrat die für die Umsetzung der Pläne notwendigen Spendengelder quasi öffentlich in die Ortschaftskasse „eingezahlt“ worden. Heißt, der Ortschaftsrat stimmte der Annahme der Spenden zu – so will es bekanntlich der Gesetzgeber …

Immerhin 13.500 Euro haben die Vereine des Ortsteils für das ehrgeizige Projekt gemeinsam aufgebracht. Die ortsansässige Firma Schmidt-Erdbau wird für rund 1 800 Euro das Fundament samt Sandsteinverkleidung setzen und spendieren – und die Firma Vowisol stellt den Bogen samt der dazugehörigen Beleuchtung her und lässt sich das 8 330 Euro kosten. Es ist eben tatsächlich ein echtes Großerkmannsdorfer Gemeinschaftswerk, das da bis zur Dorfweihnacht wachsen soll.