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Mittwoch, 12.10.2011

Richter mahnt zur Einigkeit am 13. Februar

Moderator der Gruppe „13. Februar“ fordert Parteien zur Geschlossenheit auf.

Wenige Tage vor der Entscheidung der AG 13. Februar hat der Moderator der Gruppe, Frank Richter, alle Initiativen, Parteien und Institutionen zur Geschlossenheit aufgerufen. Bislang haben sich nach Richters Angaben alle Mitglieder der Gruppe auf eine gemeinsame Protestaktion geeinigt. Am 19. Oktober will die Gruppe einen Beschluss fassen.

Nach SZ-Informationen ist am 13. Februar erneut eine Menschenkette geplant. Alle weiteren Aktionen rund um den Februar-Tag sind aber offenbar noch wacklig und teilweise noch umstritten.

Es werde nur gelingen, ein großes Zeichen gegen Rechts zu setzen, wenn alle Demokraten „ernsthaft versuchen, die Positionen der jeweils anderen – auch ihrer politischen Gegner – zu verstehen und auf diese zuzugehen“, sagte Richter gestern der SZ. In diesem Annäherungsprozess sollten Unterstellungen und Diskreditierungen vermieden werden. Richter weiter: „Was Dresden braucht, ist ein vertrauensvoller Schulterschluss gegen die Feinde der Demokratie. Es gilt, die Gemeinsamkeiten der Demokraten zu stärken, ohne deren Unterschiede zu verwischen.“

Letztlich habe jeder aus seiner Perspektive Recht. „Schwierig wird es dann, wenn alle recht behalten wollen und nicht bereit sind, über den eigenen Schatten zu springen“, so Richter. Das Festhalten an der eigenen Auffassung, auch an der eigenen Rechtsauffassung, um jeden Preis schade der Gesellschaft.“ (abi)