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Freitag, 16.06.2017

Rettung für das alte Torhaus

Mit über drei Millionen Euro soll die Johannstadt verschönert werden. Für die Halfpipe an der Lingnerallee gibt es bald einen neuen Servicepunkt.

Von Annechristin Bonß

Ein neuer Park, ein größerer Spielplatz und eine Servicestation für die Skater an der Lingnerallee – diese Dinge sollen in den kommenden Jahren in der Johannstadt und der Pirnaischen Vorstadt entstehen. Die Stadtverwaltung hat sich erfolgreich um Fördermittel der Europäischen Union beworben. Die hat 2,8 Millionen Euro aus dem Programm „Nachhaltige Stadtentwicklung Efre“ zugesagt. Weitere 20 Prozent der Summe kommen aus dem städtischen Haushalt hinzu. Bis 2021 sollen die einzelnen Projekte umgesetzt sein.

Das erste soll das Torhaus an der Lingnerallee sein. Es ist eins der letzten barocken Zeugnisse in diesem Bereich. Darin soll es eine öffentliche, behindertengerechte Toilette sowie einen Servicepunkt für Skater und Boarder geben. Sportler können sich hier bei kleinen Reparaturen helfen lassen oder Sportgeräte ausleihen. Noch sucht die Stadt einen Träger für das Angebot. Sanierung und Einbauten kosten über 300 000 Euro. Baustart könnte 2018 sein.

Ebenfalls aus dem Programm kommt Geld für die Dürerstraße. Die Fahrbahn soll künftig nur noch sechs statt zwölf Meter breit sein. Dafür werden neue Bäume gepflanzt, und die Radfahrer bekommen mehr Platz. Der Aktivspielplatz zwischen Holbein- und Dürerstraße erhält weitere Spielgeräte. Und der Blüherpark soll wachsen und weitere Bäume bekommen.

Mit diesem Programm hat die Stadt bereits 40 Millionen Euro in vier Gebiete Dresdens investiert.