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Freitag, 22.09.2017

Restguthaben doch nicht futsch?

Wegen der Pleite des Bezahlkarten-Anbieters kann man im DDV-Stadion schon seit Mai nicht mehr mit der Dynamo-Karte bezahlen. Jetzt wird das Insolvenzverfahren eröffnet - und für Fans vielleicht die Chance auf ihr Guthaben.

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Momentan kann im DDV-Stadion nicht mit der Dynamo-Karte bezahlt werden.
Momentan kann im DDV-Stadion nicht mit der Dynamo-Karte bezahlt werden.

© dpa

Dresden. Das Bezahlen von Speisen und Getränken an den Kiosken und Cateringständen ist in der laufenden Saison im DDV-Stadion ausschließlich mit Bargeld möglich. Hintergrund ist die Insolvenz der hattrick payments GmbH, dem größten deutschen Bezahlkarten-Anbieter. Das Unternehmen hatte die Insolvenz im Mai 2017 bekannt gegeben.

Dynamo-Anhänger bangten seitdem um ihr Restguthaben. Man konnte immerhin bis zu 150 Euro auf eine Karte buchen.

Nun hat das Amtsgericht Hamburg das Insolvenzverfahren gegen die hattrick payments GmbH eröffnet. „Damit haben Inhaber einer Dynamo-Karte grundsätzlich die Möglichkeit, eine Forderungsanmeldung über das auf der Karte verbliebene Restguthaben zu stellen“, teilte der Verein am Freitag mit. Wie das genau aussieht, stellt der Verein auf seiner Homepage dar.

So wurden gemeinsam mit der Stadion Dresden Projektgesellschaft zwei Wege erarbeitet, auf denen die Forderungsanmeldung geschehen kann. So gibt es entweder die Möglichkeit einer Sammelforderungsanmeldung (PDF zum Herunterladen) oder einer Einzelforderungsanmeldung (PDF zum Herunterladen). Wichtig ist dabei, das Restguthaben auf der Karte anzugeben. Wie das in Erfahrung gebracht werden kann, steht ebenfalls auf der Seite des Vereins. (szo)

Leser-Kommentare

Insgesamt 4 Kommentare

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  1. xy

    Und genau wegen solchen Fällen sagt man nicht umsonst: Nur Bares ist Wahres...

  2. die Susi

    Wir hatten auch mal so eine Guthabenkarte für unseren Kaffeeautomaten. Da gabs nur Probleme. Es war ganau die gleiche Technik. Ich habe seitdem kein Vertrauen mehr in sowas. Da mag jeder selbner drüber entschewiden ob oder ob nicht aber es macht nur Sinn wenn es sicher ist und zu 100% funktioniert. Alle die jetzt um ihr Geld bangen werden wohl nie wieder was sehen davon. Da stehen ganz andere Größen vor den in der Warteschlange des Insolvenzverwalters. Wie @1 schon schrieb "nur Bares ist Wahres"

  3. RH

    In dieser Sache geht es nicht nur um ein paar Dynamo-Fans und das Geld für ein Bier und die Bockwurst, es geht um Betrug an Tausenden Sportfans in ganz Deutschland. Nicht nur im Fußball auch Handball. Diese Betrüger fahren im Porsche davon und wir sollen unseren Geld nachrennen. Geld für das keine Leistung erbracht wurde, also Fremdgeld und damit Betrug am Kunden. Die Vertragspartner sollten mal über eine Strafanzeige nachdenken. Bei einer Insolvenzquote von 5% kann sich jeder ausrechnen, was er erhalten wird. Da wird die Überweisung mehr kosten als der zu erhaldende Betrag. die Bank freut sich schon und erst recht der Insolvenzverwalter. Für den Restbetrag sollte die Stadionbetreibergesellschaft aufkpommen, denn sie ist Vertragspartner und nimmt genügend Miete ein und hat an dieser Sache auch genug verdient.

  4. dyndre53

    Die einzige juristische Person, die im Falle "Dynamo-Dresden" zum Schadenersatz aufzufordern ist, ist der verein selber und die Stadionbetreibergesellschaft. Warum? Mit Antrag auf Eintritt ins Insolvenzverfahren bin ich im krassesten Falle sogar zur nachbesicherung ergo Nachzahlung fällig, sollte die Insolvenzmasse nicht reichen! Und die wird definitiv nicht reichen, weil erst der og. Porsche-Fahrer Insolvenzverwalter/-firma" seinen dicken Judaslohn einfährt und ansonsten WIE IMMER die Banken in der Poolposition stehen. Was bleibt? Ich habe der SGD und SBG schon angekündigt, Schadenersatz einzuklagen, da beide mich am Freitag zum Heimspiel in treuem Glauben ließen alles sei gut. Nachweislich wider besseren Wissens, den schon am Vortag war der Sachverhalt beiden bekannt! Dennoch haben es die SGD und die SBG am Spieltag unterlassen, die Stadionbesucher zu informieren, keine Karten mehr aufzuladen bzw. das Guthaben auszugeben! Plakate am Einlass wären das Mindeste gewesen!

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