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Mittwoch, 09.11.2016

Ratgeber Gebrauchtwagenportale - So verkaufen sie ihr Auto online

akz-i Wer seinen Gebrauchtwagen verkaufen möchte, stößt nicht selten auf unangenehme Überraschungen

Foto: Dealerdirect GmbH/akz-i
Foto: Dealerdirect GmbH/akz-i

Online-Gebrauchtwagenportale versprechen gute Preise und Service, doch worin liegen die Unterschiede?

Drei verschiedene Geschäftsmodelle lassen sich auf dem deutschen Online-Gebrauchtwagenmarkt erkennen. Die größte Bekanntheit haben Anzeigen-Portale, auf denen der Verkäufer klassische Online-Anzeigen schalten kann. Das Prinzip gleicht einer Zeitungsannonce. Die Länge der Anzeige, die Frequenz der Schaltungen und mögliche Kosten müssen bedacht werden. Der private Verkäufer antwortet auf Händleranfragen direkt und kann selbst verhandeln und so einen guten Preis erzielen, gute Branchen- und Automobilkenntnisse vorausgesetzt. Im Unterschied dazu setzen Gebrauchtwagenportale auf persönliche Beratung und Service und eignen sich für Autobesitzer, die sich nicht so gut mit Autos auskennen oder nicht lange verhandeln wollen. Gebrauchtwagenportale können außerdem in zwei Arten eingeteilt werden: ankaufende oder vermittelnde Gebrauchtwagenportale. Ankaufende Gebrauchtwagenportale schätzen den Kaufpreis für das Fahrzeug basierend auf ersten Informationen. In einer Werkstatt wird dann das Fahrzeug genauer unter die Lupe genommen und gegebenenfalls nachverhandelt. Das Geschäftsmodell basiert auf einer Gewinnmarge. Anders bei www.ichwillmeinautoloswerden.de - einem Gebrauchtwagenportal, das den Kaufvertrag mit dem jeweiligen Händler vermittelt. Die Vermittlungsgebühr zahlt der Händler, für den Autoverkäufer ist der Service kostenfrei. Das Auto wird im Rahmen einer Auktion mehreren tausend Händlern zum Verkauf angeboten. Ist der vom Autobesitzer avisierte Wunschpreis erzielt, wird der Kaufvertrag zu diesem Preis vermittelt. Eine Nachverhandlung ist nur dann für den Händler möglich, wenn das Auto deutliche, bislang unbekannte Mängel aufweist. Das aus den Niederlanden stammende Konzept verbindet Verkäufer und Käufer möglichst schnell und für beide Parteien zufriedenstellend.

Grundsätzlich gilt: Ehrlichkeit zahlt sich aus. Das Verschweigen von Mängeln, zum Beispiel das es sich um einen Unfallwagen handelt, kann rechtliche Konsequenzen haben. Alle Angaben des Fahrzeugs müssen vollständig und richtig sein. Der telefonische Kundenservice eines jeden Portals hilft bei Rückfragen. Realistische Preisvorstellungen sind für einen erfolgreichen Verkauf wichtig. Wer sich vorab informieren will kann die sogenannte Schwacke-Liste im Internet zu Rate ziehen. Das Auto kann man auch von mehreren Portalen bewerten lassen. Doch Vorsicht, eine Zusage zum Verkauf ist bindend. Das bei Online-Nutzern so beliebte Widerrufsrecht ist ein reines Verbraucherrecht, kein Verkäuferrecht. Nicht zuletzt sind Fotos wichtig, um das Fahrzeug gut zu präsentieren. Am besten sind Fotos vor einem neutralen Hintergrund von allen Seiten sowie vom Innenraum. Wer sich vorher gut informiert, Fragen stellt und vergleicht, kann mit einem Gebrauchtwagenportal sein Auto oder Motorrad stressfrei zu einem guten Preis verkaufen.

Mehr Informationen erhalten sie unter dem weiterführenden Link.

www.ichwillmeinautoloswerden.de